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Alt 23.09.2013, 07:34   #88
alessandro_gato
Szenekenner
 
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Registriert seit: 30.06.2013
Beiträge: 218
Schade im Bund hat die FDP nur 4,7 % erreicht.
In Hessen hat es gereicht: Punktlandung mit 5,0 %.

So hätte ich mir das im Bund gewünscht.
Aber gut die Kanzlerin Merkel (eben eher eine linke CDU Politikerin) wollte die Große Koalition. Nun hat Sie diese Konstellation: Keine schwarz-gelbe Koalition mehr in Hessen & auch kein schwarz-gelbe Koalition mehr im Bund sowie auch keine Absolute Mehrheit der CDU/CSU im Bund.

Für Deutschland m.E. eher nicht so gut. Wäre schön gewesen wenn die erfolgreiche CDU/CSU & FDP Regierung im Bund hätte fortgesetzt werden können.

Große Koalitionen bedeuten meist Stillstand und die Kombination der negativen Punkte aus CDU/SPD: Eben Steuererhöhungen, keine Haushaltskonsolidierung, kein Schuldenabbau und die Probleme bleiben liegen, auch die Probleme auf EU Ebene. Mit der Folge das es dann eben auch zu Steuererhöhungen und Sozialabgabenerhöhungen kommen wird. Das Thema Sozialversicherungen wird man sicher auch wieder nicht durch Systemreformen angehen, sondern man wird wie gehabt nur rumdoktor'n in Form von Leistungskürzungen. Auf EU Ebene wird das dann leider auch vermehrt zu Nichteinhaltung der EU-Stabilitätskritierien führen, da die Kontrolle und Haushaltsdisziplin einer Bürgerlich-Liberalen Partei nun fehlt.

Schon dumm das sich die Bürger/Wähler durch linke Untergangsszenarien verunsichern und in die Irre leiten lassen, statt objektiv die Leistung der bisherigen Regierung aus CDU/CSU & FDP zu beurteilen. Die Welt geht nicht unter sondern entwickelt sich nur und ändert sich letztlich positiv wenn ich mir bspwse. die EU ansehe (Stichwort "Politische Union"). Mit dieser Positiven Entwicklung hätte man der Bevölkerung Mut machen sollen im Wahlkampf statt Ihnen Angst vor der Zukunft zu machen und sie zu verunsichern.

Aber so haben die Sozis das ja schon 1929-1932 während der damaligen Weltwirtschaftskrise getan. Mit den Folgen die wir Alle kennen: Ein Erstarken des national-egoistischen / national konservativen anti-europäischen Flügels ! Schade das die SPD so destruktiv ist. Deswegen auch für mich unwählbar.

Hier sehe ich auch den Fehler der FDP: Statt den Bürgern die neuen Möglichkeiten in einer globalisierten Welt zu eröffnen und anzubieten und Ihnen Konzepte in Richtung eines Föderalen Europäischen Bundesstaates (Europäische Politische Union) zu offerieren nur Aussagen wie "reine Märkte", "Werksverträge", "befristete Arbeitsverträge", "Private Rentenversicherung", "Private Krankenversicherung". Klar das solche Aussichten die Menschen eher verunsichern ohne das sie Erkennen das die Europäische Union (EU) eines der wichtigsten Poltischen, Wirtschaftlichen und auch Sozialen Projekte unsere Kontinents ist und das genau da die Zukunft des zukünftigen politischen Handels liegt: Stärkere Politische Zusammenarbeit mit unsere Europäischen Freunden und unseren Europäischen Nachbarn ! Hier hat die FDP als liberale Partei klar versagt bzw. sie konnte der SPD/Grüne Untergangs- und Notstands-Diskussion nichts entgegensetzen.

Aber ich sehe das auch positiv: Nun kommt endlich der lang erwartete Führungswechsel innerhalb der FDP, der schon 2009 hätte eingeleitet werden müssen.

Wobei ich bin ehrlich : Ich hätte gerne Neuwahlen und eine Wiederholung des Wahlgangs bis es zu eindeutigen Mehrheiten kommt

Sehe keinen Sinn darin wenn Gegner nach der Wahl koalieren, aber leider ist die Politische Kultur in Deutschland so homogen dass wir nun eine Große Koalition bekommen werden, so wie es sich bereits, trotz Dementis der Großen Parteien, in den letzten 2 Wochen abgezeichnet hatte. Man must ja nur zwischen den Zeilen lesen/hören und genau hinhören was im TV Duell und der sog. "Berliner Runde" gesagt worden ist bzw. wie man mit dem kleineren Koalitionspartner in den letzten 4 Jahren verfahren ist: Statt Kompromisse aus schwarz-gelber Politik gab es meist das Seehofer/Merkel Machtwort ohne Entfaltungsspielraum für die FDP. So etwas rächt sich dann natürlich trotz guter Politiker innerhalb der FDP: Liberalität, Freiheit und Bürgerlichkeit ist wichtig !

Genau deswegen wird es auch wieder eine FDP im Bundestag geben, die leider vom jetzigen Vorsitzenden & Spitzenkandidat Rössler/Brüderele verspielt worden ist. Eine Fehlbesetzung meines Erachtens. Ich hätte Westerwelle am Ruder gelassen oder einen neuen eher bürgerlich-liberalen Spitzenkandidat//Parteivorsitzenden eingesetzt. Deutsche hatten schon immer Angst vor "Freien Märkten und reiner Marktwirtschaft". Das weiss man wenn man die Politische Kultur hier im Land kennt. Deswegen braucht man einen Kandidaten/Vorsitzenden der den Bürgern Mut macht und Ihnen Sicherheit vermittelt. Zudem sind Doppelspitzen immer schlecht.

Geändert von alessandro_gato (23.09.2013 um 10:58 Uhr).
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