Das mit dem Abenteuercharakter seh ich ähnlich. Bei den Distanzen rückt das überhaupt die Strecke schaffen deutlich mehr in den Vordergrund. Der Konkurrenz entziehen würd ich dagegen nicht so sagen, da sind schon richtig gute Leute unterwegs. Das was die auf zwei und dreifachen Distanzen hinlegen schaffen die meisten nichtmal im "einfachen" IM. Die Anzahl der guten Leute ist jedoch deutlich kleiner. Mehr als ein Dutzend Profis gibt es weltweit nicht.
Für mich persönlich ist der Konkurrenzgedanke eh nicht vorhanden. Ich konkurriere nur mit meinen alten Bestzeiten die ich knacken will und mit meinem inneren Schweinehund. Sprich ich mach den Sport für mich und zum Spass - zu Podiumsplatzierungen hat es leider nie gereicht bei mir.
Egal, Spass gemacht hat mir die Quälerei immer
Vor den ganzen Runden hatte ich vor meinem ersten Start auch arge Bedenken. Im Rennen war ich aber irgendwann sehr glücklich dass es so ist. Über die Wettkampfdauer reduziert sich das was man noch aufnimmt erheblich. Da ist man gerade nachts froh dass man auf dem Rad jede Kurve kennt. Von der Umgebung nimmt man eh irgendwann nichts mehr wahr. Beim Laufen kommt dann dazu dass einem die Strecke "kürzer" vorkommt. Es ist nicht ein langes Stück sondern man kann nach jeder Runde einen kleinen Teilerfolg feiern der einen wieder motiviert "ach eine Runde geht noch" ... und so hangelt man sich da durch. Wenn man in Köln steht und sich sagen müsste "ach, nur noch bis Frankfurt laufen" säh das schon anders aus.
Und hat einen weiteren Vorteil wenn ich andere Wettkämpfe mache. Selbst im IM sagt man sich selber "stell dich nicht so an, die paar km ..."
Gruß Meik