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Alt 19.07.2013, 16:17   #156
Triathletin007
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Zitat:
Zitat von Drüsenfieber-Besieger Beitrag anzeigen
Ich hab doch nur erklärt, dass zig Stunden Arbeit mit Essen und Trinken als Bezahlung, ein sehr lohnendes Geschäft für ein Unternehmen wie die Challenge ist.

Wenn es hochkommt, dann kommen so Kosten von 25 Euro/Helfer zusammen. 6000 Helfer x 25 Euro = 150000 Euro

Würde das Unternehmen Leute anstellen müssen, dann würden sie bei Sonntags-Arbeit kaum welche unter 8 Euro/h finden. Nehmen wir mal 15h pro Helfer an ==> 6000 x 8 x 15 = 720000 Euro.

Selbst wenn das Unternehmen noch 30000 Euro für Geschenke usw. locker macht, ist es immer noch ein tolles Geschäft für den Unternehmer Felix zu Ungunsten der Helfer

Jeder kennt die Entwicklung der Gebühren. Ich schätze mal, dass die Entwicklung der Leistungen für die Helfer nicht annährend so verlaufen ist. Was zu Essen und Trinken gabs auch schon vor 15 Jahren.

Und irgendwo müssen die Gewinne der Unternehmen ja auch herkommen, wenn man so expandieren kann Gilt nicht nur für die Challenge ...

PS An Petzold habe ich nicht genörgelt, nur gesagt, dass man ein Ausklingjahr nicht mit Sportförderung machen sollte. Die Förderung, die er erhalten hat, fehlt einem anderen Sportler.
Nur mal angenommen, wirklich nur mal angenommen, das Arbeitsamt in ganz Deutschland würde Leute als Helfer für Felix nach Roth schicken. Jeder würde dann einen Stundenlohn von 8 Euro bekommen. Es wären 5700.

Nun stellen wir uns mal vor, dass man nun diesen "hochmotivierten Leuten" gegenüber stehen würde. Ihnen erklären würde, dass sie 8 Stunden und mehr in der prallen Hitze arbeiten müssten. Dass sie den ganzen Tag Obst und Gemüse schneiden müssten und das auch noch teilweise bei einem Lärmpegel mit mehr als 100 Dezibel. Andere müssten die ganze Zeit immer 0,75kg Plastikflaschen in den Händen halten und immer bei jedem Athleten ein wenig mitlaufen, um ihnen das Aufnehmen der Flschen zu erleichtern. Andere wiederum müssten einen ganzen Tag lang eigenhändisch LKW bis ans Dach hin mit Getränkekisten beladen und diese dann 1000- senden Athleten stundenlang in der prallen Sonne anreichen. Weitere müssten sich in einem kleinen Grüppchen an neuralgischen Punkten aufhalten. Den Verkehr regeln oder die Athleten am falschen abbiegen beim Radfahren oder Laufen hindern.

Was glaubst Du wohl wie viele bezahlte Arbeitskräfte dann antreten würden? Frage doch mal die Erdbeer- Spargelanbauer wie viele Arbeitslose die ihnen vom Arbeitsamt gemeldet worden sind tatsächlich ihren Dienst wenigstens angetreten haben? Und frage sie dann mal, wie viele % von ihnen dann wirklich profitabel gearbeitet haben?

Also mit den Leuten würde Felix es niemals schaffen eine vergleichbares Event, wie das in Roth auf die Beine zu stellen.

Die Athleten wären auch bestimmt auch nicht davon angetan, wenn auf einmal ganze Versorgungspunkte auf der Laufstrecke verschwunden wären, weil sie festgestellt haben, wie anstrengend das ist. Und nicht zu verschweigen wären wohl auch die unzufriedenen Athleten, die sich aufgrund von falschen Richtungspfeilen oder Posten die einfach verschwunden sind dann irgendwo im Wald an der Lende verlaufen hätten.

So eine fiktive miserable Veranstaltung würde auch nicht in den Athletengunsten ganz vorne stehen, noch vor Hawaii und Olympia.
So eine Veranstaltung wer schnell von der Bildschirmfläche verschwunden, was in der Realität natürlich bei der Datev Challenge Roth überhaupt nicht die Rede sein kann!
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