Sehr interessante Diskussion
Ich glaube, jeder kennt soweit die Argumente pro/contra Straße als auch pro/contra Radweg. Ich hatte auf meiner Arbeit auch schon diese Diskussion mit meinen Kollegen (KEINE Radsportler).
Hier herrscht überwiegend wenig Verständnis für unsere "Bedürfnisse". Ein Argument, welches sie anführten (und auf dem ersten Blick, gar nicht so abwegig ist) ist: Jeder kann Sport machen, aber bitte dort, wo es andere nicht behindert/belästigt! D.h. alle Radsportler sollen nur noch auf abgesperrten Strecken fahren...
Zu Ende gedacht ist dieser Gedanke natürlich Schwachsinn, lässt er sich ja auch für alle anderen Gruppen anwenden (Pendler sollen gefälligst in die unmittelbare Nähe ihrer Arbeit ziehen, Bauernhöfe nur direkt an den Feldern, damit Traktoren keine Straße benutzen müssen, Inliner...).
Ich persönlich habe das "Glück" ländlich zu wohnen und kann so meine RR-Strecken aus wenig befahrenen Landstraßen, gut ausgebauten Radwegen, und asphaltierten Feldwegen zusammen setzen. Oder ich fahre mal eben rüben ins Oranjeland. Habe dort das Gefühl, das die Radler insgesamt mehr geschätzt werden
Letztendlich bleibt es doch für jeden eine Risikoabschätzung, wo man fährt und welchen Gefahren man sich aussetzen will.
Gruß,
Peter