Oh, wie schön etwas Input zu bekommen, danke!
Zitat:
Zitat von HeinB
Die Gesamtbelastung ist natürlich schwierig auszudrücken. Im Grunde bleibt doch bei den MD-Plänen von Arne der Stundenumfang gleich, der darin enthaltene Teil an hohen Intensitäten steigt aber an. Die härteste Einheit liegt dann drei Wochen vor dem Wettkampf, wenn man eine dreiwöchige Peak-Phase macht. Mit zwei Wochen hab ich auch schon gute Erfahrungen gemacht.
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Ja, "Gesamtbelastung" ist ein schwammiger Begriff. Ich muss das gar nicht in Zahlen wissen, ich wollte mir eher für den Kopf vorstellen können, dass ich bis Datum x steigere und dann "über dem Berg" bin und zurückschraube. Ich werde x dann wohl Mitte Woche -3 festlegen. (Koppeltraining auf der Originalstrecke)
Zitat:
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Andere Daumenregel ist, die Strecke die man dabei im Wettkampf-Tempo zurücklegt soll / kann bis auf zwei Drittel der Wettkampf-Strecke erhöht werden. Wo stehst du da aktuell?
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Vorgestern waren es 12km-50km-5km, Lauf wellig, Rad sehr hügelig (1200hm); dabei erster Lauf progressiv mit 2. Hälfte Wettkampftempo, Rad und 2. Lauf Vollgas

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Der Wettkampf ist 15,6km-82km-7km, Lauf flach, Rad hügelig (1200hm). Meine Trainingsstrecke ist vom Relief her
wesentlich anspruchsvoller als der Wettkampf, daher würde ich sagen, dass es von der Belastung her mit 2/3 hinkommt, auch wenn es weniger km sind.
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Das Koppeltraining soll so hart sein, dass man es ein mal, allerhöchstens zwei mal (dann aber nix anderes mehr) pro Woche machen kann. Kommt das so hin für dich?
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Ja, das passt! 2 Mal wäre schon
sehr grenzwertig. Würde meinen, dass ich ca. 3 Tage "nix" dazwischen brauche, um die Einheit in der selben Intensität wieder durchzustehen.
Zitat:
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Zusammen mit der Koppeleinheit wären das dann vier harte Einheiten, davon drei mal hart Laufen. Scheint mir sehr viel, wenn alles in einer Woche sein soll.
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Nein, soll nicht in einer Woche sein! Ich habe nur die anderen Qualitätseinheiten aufgezählt, die ich
je nach Regenerationszustand hinzunehmen werde. Im Übrigen plane ich jetzt nicht mehr im 7-Tage-Rhythmus, da ich studienmäßig seit dieser Woche quasi "frei" bin und trainieren kann, wann immer ich will. Deshalb kann ich auch mal mehr als 6 Tage Abstand zwischen den WK-Koppeleinheiten haben, sodass sich mehr zusätzliche Einheiten ausgehen.
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Warum kennst du dein WK-Tempo noch nicht? Liegt es an der WK-Strecke, die nicht flach sein wird? Kannst du alternativ über Puls steuern?
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Ja, es liegt vor allem am Relief der Trainings- und Wettkamfstrecken. Also bei mir ist das Laufen nicht so, dass ich den Garmin einschalte und 5km topfebenen Traumasphalt dahinlaufe, sondern da geht es mal ne 20% Rampe runter, ne 160° Kehre in die andere Richtung, Straßenüberquerungen, sandige Böschungen rauf und runter, über ausgetrocknete Bäche, Waldboden, Schotter, Slalom um streunende Hunde... Da fällt es mir natürlich extrem schwer, ein Tempo oder einen Puls für den WK festzulegen. Am Rad genauso... Ich bekomme aber bei den WK-Koppeltrainings zumindest ein Gefühl davon, wie sich eine Belastung anfühlt, die ich über die WK-Distanz halten kann. Wenn ich wieder in Ö bin, werde ich die WK-Koppeltrainings dann mit flacher Laufstrecke durchführen können, sodass ich zumindest für den Laufpart eine ungefähre Pace kenne, um beim WK dann nicht zu schnell loszurennen.