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es ist nicht so, dass Frankfurt mein erster war.
Roth ist entspannt. Wer Roth nicht entspannt erlebt, dem ist nun wirklich nicht mehr zu helfen. Was will man denn noch? 400 Leute, geradeaus, Wende, zurück. Nein, Roth ist Entspannung pur.
Klagenfurt: War für mich easy: Breite Startreihe, voll anschwimmen, Ruhe. Das an der ersten und zweiten Boje ist für mich "Triathlon" gewesen. Einzig in den Kanal dann reinzukommen....da gebe ich Trimone recht, es könnte weiter hinten schon eng werden, weiter vorne war es gut, die absoluten Top-Schwimmer weg.
Frankfuurt war für mich bis zur ersten Boje Hölle pur, ich wäre am Liebsten ausgestiegen. Danach war es erträglich....vielleicht...aber nach dem Landgang war es auch gute 200 Meter einfach nur Mist, Mist, Mist.
Und mir geht es so wie HKB: Ich erlebe immer öfter Triathleten, die xtrem ruppig sind. Das gab es in den 90ern so nicht. "Rücksichtslosigkeit" umschreibt es für mich treffend. Beim IM habe ich das Gefühl, es geht ausschließlich um die Hawaii-Quali.
Die Leute sind hochmotiviert, haben sich auf den Punkt vorbereitet und wollen die Quali. Da wird nicht mehr nach links und rechts geschaut.
Wie gesagt, würde mich gerne wieder melden, aber bei mir ist die Angst da.
Und ja doch, der See ist nicht klein, die Teilnehmeranzahl ist zu groß
Und Wellenstarts: Weiß nicht, aber mir ist das rechts links auf der Rad- und Laufstrecke doch völlig egal. Ich schau zu, dass meine Zeiten stimmen, horche in mich hinein, achte auf die Ernährung, auf die Zuschauer am Rand, lasse mich von der Stimmung einfangen. Ob ich da in Wellen starte und mich frage, ob der Typ da vor mir meinen Platz vielleicht hat? NEIN. Ich habe genug mit mir zu tun.
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