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Zitat von sbechtel
...2) Punkt ist sehr präsent, aber 1) meiner Meinung nach nicht wirklich, den den persönlichen Deckel erreichen nur die wenigsten, weil sie nicht bereit sind, dafür alles zu tun (was legitim, ab einem bestimmten Punkt sogar sehr sinnvoll, ist) oder von dem langsamen Fortschritt (2) zu ernüchtert sind
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... oder vom Alter eingeholt werden.
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Zitat von sbechtel
Nö, du kommst nach wie vor als Ausdauerläufer auf die Welt und die genetischen Vorraussetzungen sind auch da. Wenn man 20 Jahre lang sich nicht bewegt hat, geht diese Fähigkeit temporär verloren. Das man dann nicht in 1-2 Jahren zum sub3 Marathon kommt, ist klar. Wenn man aber, wie du sagst, mit 20 Jahren anfängt, dann hat man immer noch locker über 20 Jahre Zeit, um seinen Körper wieder vozubereiten und mit 40-50 kann man genau so gut seine sub3 Laufen.
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40 mag ja sein, aber mit 50 haste Probleme. Man kann mit 50 besser sein als mit 40. Ich z.B. hab mit 40 überhaupt keinen Sport gemacht, hab mit 50 ca. 5 Jahre kontinuierlich trainiert, war mit 50 sicher schneller als mit 40 und hab mich besser gefühlt (das gilt sogar jetzt mti 55 noch). Nur hätte ich mit 20 angefangen zu trainieren (oder noch besser nicht während des Wehrdienstes bzw. nach dem Studium damit aufgehört), hätte ich jedenfalls meine persönliche Bestleistung erreichen können. Mit 50 kannste das knicken. Das tun übrigens alle aus unserer Mastersmannschaft und da sind welche drin, die sind ne 2:40 gelaufen oder 2:26 auf 1000. Die haben trotzdem keine Chance gegen "gleich talentierte" (was immer das heißt) 45-jährige.
Ich frag mich, warum einige hier standhaft ihr Talent absteiten. Habt Ihr Angst runtergemacht zu werden? Denn die Leistung eines untalentierten, der die gleiche Zeit läuft, ist ja viel größer.