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Zitat von Verwandlung
Das Interesse Triathlonstrecken amtlich zu vermessen scheint nicht gerade groß zu sein. Auch die Diskussion darüber nervt Einige. Warum ist mir nicht klar. Deshalb ein eigener Thread, da müssen die Genervten ja nicht mitreden.
Zumindest ich würde gerne darüber diskutieren was dafür und was dagegen spricht.
Im Marathonbereich finde ich es spannend wie z.B. Frankfurt und Berlin um die schnellste Strecke kämpfen. Beide versuchen die besten Sportler an die Startlinie zu bekommen und ihre Strecken zu optimieren.
Allerdings habe Beide eine gemeinsame Abmachung, die Strecken müssen stimmen um eine gewisse Vergleichbarkeit zu erzielen. Dazu beauftragen sie ein unabhängiges Institut um die Wettkampfstrecken auf ihre Richtigkeit zu überprüfen. Der Veranstalter möchte ja auch später die erzielten Zeiten zur Werbung nutzen und auch die Sportler wollen sich nicht immer fragen lassen. "War die Streckenlänge den wirklich korrekt?".
Wenn man das auf Klagenfurt, Frankfurt und Roth übertragen würde, sollte man diese Vorgehensweise auch im Triathlon anstreben?
Kontra: Es würde Geld und Aufwand bedeuten.
Pro: Eine Vergleichbarkeit wäre möglich, soetwas wie eine Bestenliste würde an Glaubwürdigkeit gewinnen.
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Geeignete Parametrisierung der Suchfunktion führt dich auf einige Threads, in denen das schon diskutiert wurde, inklusive hochemotionaler Einschätzungen, welche Streckenlänge denn nun bei welchem (Langdistanz....-)Rennen wirklich zu absolvieren war...
Meine Einstellung hierzu ist:
- Ja, das könnte man von Veranstalterseite aus machen (d.h. man könnte vermessen lassen, wie lang die Strecken wirklich sind und das dann veröffentlichen).
- Ausreden wie Profil oder "Wechselzonenlänge" sind Ausreden
- Nein, das wollen gerade die "spannenden" Veranstaltungen nicht - denn es sähe ja nicht so gut aus "Langdistanz-Tri, 42,195 km heute nur 40 km lang"