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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Wer von Euch würde an Dopingtests teilnehmen?
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Alt 20.12.2012, 16:09   #89
42k2
Szenekenner
 
Registriert seit: 12.11.2008
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Beiträge: 727
Zitat:
Zitat von Matthias75 Beitrag anzeigen
Ich habe geschrieben, dass es mir, in meiner Leistungsklasse, egal ist, ob andere dopen, weil ich mich nicht mit anderen vergleiche sondern auf meine Leistung schaue.

Ich habe nicht geschrieben, dass es egal ist, wie ich meine Leistung erreiche. Ich bin auf jeden Fall für einen sauberen und fairen Sport.

Nur, wenn ich der Maßstab für jemand anderes bin, der der Meinung ist, dass er nur mit Doping schneller ist als ich, was ändert das an meiner Einstellung zum Sport? Ich mache den Sport für mich, weil ich mir beweisen will, dass ich einen IM schaffe, einen Marathon unter 3 laufen kann etc..

Deshalb würde ich auch nicht bescheißen. Wenn ich das Ziel unfair erreiche, weiß ich ja, dass ich das nur mit Doping, Windschattenfahren, Abkürzen etc. erreicht habe. Meine Fähigkeiten zum Selbstbetrug sind nich so ausgeprägt, dass ich das ignorieren kann.

Wenn jetzt irgendein armseliges Würstchen meint, mich als Maßstab nehmen zu müssen und dass er dopen muss, um schneller zu sein als ich, was ändert das dann für mich? Ich steh in der Ergebnisliste einen Platz weiter hinten, also in meiner leistungsklasse z.B. Platz 956 statt 955. Meine Leistung, um die es mir ging, ist aber die gleiche.

Und nur weil das arme Würstchen sein Ego aufpolieren will, soll ich mich einem umfangreichen Kontrollsystem unterwerfen, das eventuell großen Einfluss auf mein Privatleben hat? Ich persönlich habe ja nichts davon, dass mir das Kontrollsystem nachher bescheinigt, dass ich sauber bin, weil ich das ja schon vorher wußte.

Wie schon geschreiben, wenn es mir um was gehen würde und ich mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen müßte, dass ich meine Ziele nicht erreichen kann, weil meine Konkurrenz bescheißt, würde ich vielleicht anders darüber denken. Allerdings auch nur, wenn dieses System auch wirklich so zuverlässig wäre, dass Betrüger wirklich erwischt werden können. Das sehe ich aber, s.o., momentan nicht.

Als Middle-of-the-pack-Athlet, der Sport zum Spass macht, finde ich es zwar sch.... wenn betrogen wird, aber es hat erstmal keinen Einfluss auch mich und meine Einschätzung meiner eigenen Leistung.

Matthias
Sorry, ich hab das nicht richtig rüber gebracht:

Ich meine nicht den "Doper" im Mittelfeld, der dich als Massstab nimmt! Ich meinte die, die ebenfalls sauber sind. Wie sollen sie wissen, dass sie sich tatsächlich mit ebenfalls fairen Sportlern vergleichen?
Wenn du nur auch dich schaust, hast du zumindest die Möglichkiet alleine deine Zielzeit zu erreichen.
Wenn du dich aber mit anderen messen möchtest, dann geht das nur in einem Wettkampf.
Und da sollten meines Erachtens alle ihren Beitrag leisten, dass schwarze Schafe aussortiert werden.

Zumindest meine Sicht der Dinge. Ich fühle mich auch nicht belästigt, wenn ich in einen Becher pinkeln muss, oder mal Blut abgeben muss. Wenn ich so einfach einen Beitrag zu sauberem Sport leisten kann, dann mach ich das gerne.
Wie aber schon mehrfach geschrieben ist diese Diskussion sowieso eher philosophisch..
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