Zitat:
Zitat von Wolfgang L.
Auch bei 10 Stunden pro Woche (ja ist wirklich wenig) muss ich ab und an mal schnell laufen, schwimme und radfahren.
Sonst bewege ich mich doch immer nur in meinem Trott und es passiert gar nix ausser das ich die Grundlagenausdauer aufbaue. Oder?.......
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die frage ist, was "schnell" meint, und was "trott" bedeutet. wer konsequnt an der aeroben schwelle arbeitet, spricht versucht seinen steady state immer höher rauszuschieben, der kommt auch ohne richtige ballereinheiten gut voran. allerdings sollte man sich dann klarmachen, dass das arbeiten an der aeroben schwelle alles andere als "trott" ist, obwohl es noch grundlagenausdauertraining ist. mal als beispiel.....sehr gute triathleten (die idealerweise dafür von der kurzstrecke kommen), haben sicherlich aerobe laufschwellen um die 5m/s. sprich die können im training geschwindigkeiten bis zu 18km/h laufen, ohne sich zu überanstrengen oder den steady state zu verlassen. aber da redet siciherlich kaum jemand von "trott".
in meiner konsequentsten trainingsphase, die mehr oder weniger ohne intervalle oder tempoläufe stattfand, konnte ich meine aerobe schwelle innerhalb eines halben jahres von 4,15m/s auf 4,45m/s hochdrücken. allerdings eben immer hart an der aeroben schwelle und im übergangsbereich gearbeitet, also im training kaum mal langsamer gewesen, als marathonwettkampftempo.
Zitat:
Zitat von Wolfgang L.
....... oder nur mit Paddles und Badboje unterwegs bin werde ich mich nicht so sehr verbessern als wenn ich ....... viel Technik schwimme.....
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das kann man so pauschal auch nicht sagen. wenn man eine solide technik hat, muss man an anderen limitern arbeiten. dann bringt stundenlanges technikschwimmen nur noch marginale vorteile und ein investieren von trainingszeit zb in die spezifische schwimmkraft kann mehr bringen.