Zitat:
Zitat von Noiram
Also gibt es noch mehr Nasensprayabhängige hier...
Ich oute mich auch mal.
War als Teenie schon süchtig nach Nasentropfen (da war leider Mama mit schuldig), danach etliche Jahre clean und seit 2006 bin ich wieder drin.
Ich hasse es das zu brauchen, ich hasse aber auch eine komplett zue Nase.
Allerdings gibt es einen Haken dabei:
Man kann auch gegen Nasenspray überempfindlich werden.
Heißt:
Frisch Nasenspray genommen, anschließend gelaufen (mit hohem Puls) ergibt Quincke Ödem.
Bedeutet das alles zuschwillt, Nase, Augen, Hals + Pulsrasen (oft anaphylaktischer Schock).
Ehe ich darauf gekommen bin das hat einige Zeit gedauert.
In krassen Fällen dachte ich echt ich kratze ab.
Mein Plan ist in Zukunft eine Fastenwoche mit Nasensprayabstinenz.
Vermutlich im Herbst.
Ich hoffe das das so hinhaut wie ich denke.
Essen mit dichter Nase ist eh blöd, daher klappt das vielleicht so.
LG und gute Besserung!
Marion
@Matthias: Mein Freund sagt das gleiche von der jetzigen Nasenbelüftung, allerdings ist bei seiner Nasen-OP soviel schief gegangen (inclusive nächtlichem unkontrolliertem Blutverlust), dass ich keine Lust auf OP habe.
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Ich will ja nicht nerven, aber vielleicht wirst du dich irgendwann mit dem Thema OP noch einmal beschäftigen müssen. Der "Witz" ist nämlich, dass die ständig gereizten Schleimhäute immer dicker werden, jedes Jahr so 1/10 mm.
Dass die Erfahrung deines Freundes abschrecken, ist verständlich. Ein Restrisiko gibt es natürlich wie bei jeder OP. Ich würde das aber jederzeit wieder machen lassen. Ich habe dadurch einfach eine wesentliche Verbesserung der Lebensqualität: Früher bekam ich bei fast jeder Erkältung eine eitrige Nebenhöhlenentzündung, Folgen: Richtig krank, Fieber, Antibiotikum, 2 Wochen kein Training. Wenn ich jetzt mal erkältet bin, habe ich vielleicht 4 Tage Halsschmerzen oder Schnupfen, und dann ist die Sache durch.
Ach ja: Für Nasenspray habe ich bestimmt 200 Euro im Jahr ausgegeben.