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Alt 31.03.2012, 16:36   #273
FuXX
triathlon-szene.de Autor
 
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Registriert seit: 13.10.2006
Beiträge: 8.851
Zitat:
Zitat von Cruiser Beitrag anzeigen
Naja, wenn man alle Preiserhöhungen insgesamt betrachtet, wird es schon zunehmend unspaßig.
Auch das gekoppelte Heizöl ist extrem teuer
Und? Was willste machen? Der Bedarf ist hoch, die Quellen begrenzt und das wird nicht besser werden. Darauf sollte man sich einstellen, jammern ändert ja nichts an der Realität, die Ressourcen sind nunmal begrenzt.

Wer sich davon abkoppeln will, der muss in ein Niedrigenergiehaus ziehen und Fahrrad fahren - was natürlich auch Geld kostet. Anders geht's aber nunmal nicht, es gibt nichts geschenkt - und knappe Ressourcen schon gar nicht.

Das jammern über den Benzinpreis ist dennoch lächerlich, der Gefühlte Effekt ist um Größenordnungen höher als der reale. Wer ein Auto bezahlen kann, den bringen die 20Cent mehr als vor einem Jahr nicht um - 300EUR im Jahr, ich bitte dich. Da wird doch höchstens der neue Fernseher 5 Zoll kleiner - soll man da jetzt Mitleid haben? Die Lebenshaltungskosten sind doch in Deutschland schon erschreckend niedrig, Lebensmittel kosten fast gar nichts (was ich bedenklich finde und weshalb ich z.B. fast ausschließlich teures Fleisch kaufe - den Unterschied schmeckt man auch). Wer ausserhalb der Städte wohnt zahlt für die Wohnung in Deutschland auch wahrlich keine Unsummen (wer in den Städten wohnt womöglich schon, dafür braucht der kein Auto). Da wird gejammert man könne sich nichts mehr leisten, gemeint ist aber, man könne sich nichts mehr leisten neben dem Auto, der Wohnung, dem großen Fernseher, dem Computer, dem Internet, dem Essen im Überfluss (man gucke sich die Leute mal an), dem Smartphone, der Spielkonsole, dem MP3 Player etc. pp. - sprich, die Leute haben doch eigentlich alles und geben ihr meistes Geld für Konsumgüter aus (ich will mich da gar nicht ausnehmen). Man muss nur mal am WE in nen Media Markt gehen - da wird man fast totgetrampelt. Die Jammerei wenn es dann mal etwas weniger Konsum gibt weil etwas grundlegendes teurer wird (Bildung, Heizkosten, Strom, Benzin - wenn man das denn als grundlegend betrachtet) find ich da schon reichlich absurd. Am fiesesten ist es beim Essen - da hab ich das Gefühl die Leute stopfen lieber den letzten Scheiß in sich rein (mit der Begründung das andere Essen sei zu teuer) als auf nen größeren Fernseher zu verzichten. Versteh ich einfach nicht...

Nu hab ich mich in rage geredet, wollt ich gar nicht. Wollte nur sagen, dass der gefühlte "Schaden" durch Benzinpreiserhöhungen viel größer ist als der reale.
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"Fisch schwimmt, Vogel fliegt, Mensch läuft."
(Emil Zátopek)
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