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Zitat von niksfiadi
Ja genau. Indem sie so professionell wie Armstrong arbeiten. Der ist ja ein Perfektionist. Armstrong ist stark, weil er genug Kohle hat, um sich ein perfektes Umfeld zu schaffen: perfekte Trainingsbedingungen, die besten Trainer, Ernährungscoaches, Material, Trainingspartner, Mentaltrainer, Apotheker,... Er ist wahrscheinlich der erste, der für einen Hawaii-Sieg richtig Kohle in die Hand nimmt. Das Gemeine daran: Er hats nicht im Triathlon verdient.
Naja. Da müssen die Triajungs halt auch mal ein bisschen professioneller werden. So hart das klingt aber gegen einen Lance genügt kein Eimer voll Herzblut à la Kienle, da macht es schon die Summe der Kleinigkeiten die passen müssen. Wird schwierig werden!
...Er tritt dem Sport in den Arsch und das schadet ganz bestimmt nicht!
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Vielleicht sollte man an dem Punkt mal ansetzen. Lassen wir die Diskussion um Doping doch mal kurz aussen vor.
Was macht LA anders als die Triaprofis und was sollten diese sich vielleicht mal beim ihm abschauen?
Wenn man LAs Eintritt in den Triathlonsport mal aus dem Gesichtspunkt betrachtet, dass er viele Dinge eben professioneller und akribischer anpackt als die Trias selber und eben besessen ist vom Erfolg.
Dann schadet es doch sicherlich nicht, wenn der ein oder andere seine bisherige Herangehensweise mal überdenkt.
Die Diskussion um Doping hin oder her ist doch eh scheinheilig. Da ist mir sehr viel Sympathie und Antipathie im Spiel, ob nun jemand mehr als Kaffee und Kuchen im Tank hat oder nicht.
Und um noch mal darauf zurückzukommen, ob mehr Aufmerksamkeit durch LA dem Triathlon schadet oder nicht. Wieviele hätten sich denn in Deutschland für Radsport interessiert, wenn es damals nicht Jan Ullrich gegeben hätte?
Zu guter letzt. Klar sollte man die Dikussion über Doping etc führen und auch kritisch hinterfragen, aber was mir persönlich viel viel wichtiger erscheint ist, dass man den Amateur- bzw. Breitensport mehr in den Fokus rückt und dort mit allen Mitteln den Kampf gegen Doping führt. Man sollte versuchen, dass der einzelne Sportler seine persönliche Leistung für sich selbst wieder mehr zu schätzen weiss, dass er seine Ziele auch im fairen Umgang mit sich selbst und seinen Konkurrenten! erreichen kann. Und eben einiges in der Richtung.