Puuuh, gestern mal wieder was Neues ausprobiert, was bei einigen wohl durchaus zum Alltag gehört: zu Fuß zum Training.
Ein kleines Rucksäckchen gepackt und dann zum Vereinstraining getrabt. Erst mal (bis auf den ungewohnten Sack und die volle Trinkflasche in der Hand) ganz ok. Dann mit den anderen gleich weitergetrabt (und den ersten Punkt kassiert*gg*) und ab gings mit Lauf ABC, 6x200 etc. Das Ganze bei 0 bis 1 Grad in der Dunkelheit.
War aber gut und machte Spaß.
Dann in der Gruppe zur nächsten Sporthalle getrabt (da hatte ich schon deutliche Defizite und musste hinter her kriechen) und dort ne ordentlich harte Kraft-Stabistunde hingelegt.
Dann kam das Grauen: die knapp 3km nach Hause traben. Es war bald 22h und die Knochen/Muskeln müde. Aber gehen war nicht, denn dazu war es zu kalt. Ich habe mich gequält und auf dem letzten km gingen meine Waden zu, die Gelenke jaulten auf. Ich wollte aufhören, mich in den Raureif sinken lassen und einfach nur Wärme und ein schönes Bett haben. War den Tränen nahe und verstand die Welt nicht mehr...
Zuhause schleppte ich mich wie ein Marathoni die Treppen hoch, alles tat weh. Ich denke, es war die Kälte, denn nach dem Duschen und Pferdebalsam ging es zum Glück wieder.
FAZIT: es gab zwar 7 Pkt für den Winterpokal und die Kraftstabi war sehr wirkungsvoll, aber ich glaube, das muss ich nicht mehr machen. Dann lieber mit dem Rad zum Training ohne Punkte.
Habe dazu noch schlecht geschlafen, die Gelenke muckten immer wieder auf.
Zum Glück ist das heute morgen wieder weg
