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Alt 29.09.2011, 13:21   #151
qbz
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Registriert seit: 24.03.2008
Beiträge: 12.672
Zitat:
Zitat von pinkpoison Beitrag anzeigen
Ich glaube hier liegt ein elementarer Irrtum bezüglich der Instrumente "Zerifikate" und "Optionsscheine" vor. Das was Du beschreibts sind wohl eher die Zerifikate. Selbstverständlich werden Optionsscheine, wie Optionen und Futures auch, an der Börse gehandelt und der Wert wird nicht von einem Emittenten festgelegt, sondern durch Angebot und Nachfrage, wobei näherungsweise der Fair Value über die berühmte Black-Scholes-Formel geschätzt werden kann. Einen Spread gibt es bei börsengehandelten Scheinen nicht, wird aber im außerbörslichen Handel verlangt. dass man dortz abgezockt werden kann liegt auf der Hand.
M.E. verhält es sich etwas anders und zwar so (wie ich es schon schrieb):

Im Unterschied zu Aktien regelt sich der Preis des Optionsscheines, auch wenn er als Wertpapier gestaltet ist, nicht bzw. nur sehr eingeschränkt nach Angebot und Nachfrage dieses Scheines an der Börse.

Sog. Stillhalter (Optionengeber) bei der "Wette" ist der Emittent (meistens die Bank) und der garantiert jeweils die Liquidität, indem er jederzeit kauft / verkauft. (Darauf zielte ja die Frage von Faul). Die Börse ist im Falle von Optionsscheinen nur der Sekundärmarkt.
(Wer z.B. auf der Website der Börse Stuttgart (spezialisiert auf Derivate) sich einen Optionsschein anzeigen lässt, bekommt immer die zeitnahe Taxierung des Emittenten und seinen Geld- / Briefkurs mitangezeigt sowie den letzten Kurs am Börsenplatz Stuttgart.)

"Die meisten auf dem Markt erhältlichen Optionsscheine sind nackte Optionsscheine, die von diversen Emittenten (in der Regel Banken und andere Finanzinstitute) herausgegeben werden. Der Kauf oder Verkauf von Optionsscheinen erfolgt entweder über den Sekundärmarkt, also über die Börse, oder direkt über den Emittenten. Hierdurch wird sichergestellt, dass der Markt liquide ist, es also immer möglich ist, seinen Optionsschein wieder zu verkaufen."

http://de.wikipedia.org/wiki/Optionsschein

Davon zu unterscheiden wären die Optionen / Futures an der Terminbörse (wo private Spekulanten selten mitmischen, eher institutionelle) und die OTC-Optionen, bei denen ein individueller Vertrag zwischen Optionsnehmer und dem Emittenten (Bank) die Grundlage bildet für den ausserbörslichen Handel.

-qbz

Geändert von qbz (29.09.2011 um 16:40 Uhr).
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