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Zitat von Vicky
Ich bin selbst mal Sprinter im Wasser gewesen. In der Regel sieht man sehr früh (im Teenageralter), ob jemand eher Langstreckler oder eher ein Sprintertyp wird. .
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Völlig deiner Meinung, aber das was im Schwimmen (oder Leichtathletik) "Sprint" genannt wird, nämlich Belastungen bis max. 1 Minute Wettkampfdauer ist etwas völlig anderes, als der sogenannte Sprint-Triathlon. Letztere ist eine zu 95% aerobe Belastungsform mit 45 bis 60 Minuten Wettkampfdauer, in der sog. "Sprintertypen" keinerlei Chancen haben.
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Zitat von Vicky
...Zurück zur Kernaussage: Du wirst mir sicher zustimmen, dass es ein riesen Unterschied ist, ob Mann um 1:45h unterwegs ist oder um 8h... Das ist meiner Ansicht nach (SUBJEKTIVE ANSICHT) nicht vergleichbar.
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Ich bin seit über 20 Jahren auf Kurz- und Langdistanzen unterwegs und ich hab' den Unterschied, den du siehst, nie so richtig wahrgenommen. Bei der Langdistanz spielt die ernährung eine größere Rolle und auch die Renneinteilung aber der leistungslimitierende Faktor auf Lang- wie auf Kurzdistanz ist das aerobe Leistungsvermögen und die Bewegungsökonomie.
Wenn das Training angeschlagen hat und ich in der Vergangenheit gut auf der Langdistanz unterwegs war, dann war ich auch gleichzeitig schnell auf der Kurzdistanz und umgekehrt, wenn Vorbereitungswettkämpfe auf der olympischen Distanz nicht gut laufen, dann braucht man auch nicht ernsthaft erwarten, dass dann bei einer kurze Zeit später folgenden Langdistanz eine Spitzenleistung folgen wird. Dazu sind die Zusammenhänge eben zu eng.