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Profisport
ist eine Ware. Auf der einen Seite stehen die, die davon leben (unter anderem auch die Sportler, dazu kommen die Sportverbände, Veranstalter, Medien usw.). Auf der anderen Seite der "Endverbraucher". In dem Fall des Zuschauer, der entweder direkt (mit Eintrittsgeldern) oder indirekt (in dem er Werbebotschaften konsumiert) den Spitzensport finanziert.
Die Konsequenz aus dem Erleben der letzten Jahr(zehnt)e kann doch nur sein, dass man sich als Konsument abwendet.
Das ist nicht so leicht, wie es sich anhört. Schlieslich hat man ja auch jahrelange Gewohnheiten liebgewonnen (auch ich habe mir frei genommen für Bergetappen). Aber es geht. Selber Sport machen oder sich die D-Jugend des Dorfvereins anschauen. Da ist ziemlich sicher keiner gedopt.
Ich will auch keinen einzelnen Sportler anpragern, aber ich habe keine Lust mehr, ein System zu unterstützen, welches seit Jahren den Zuschauer verarscht und augenscheinlich kein Interesse an einem Neuanfang hat.
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