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Ich mag zum Laktattest bezüglich der Disskusion von KS+dude was beitragen:
Ich glaube beide haben recht. Ich sehe es so, dass man seine Leistungsfähigkeit nach verschiedenen "Indikatoren" beurteilen kann. Diese sind von unterschiedlich vielen, unterschiedlich starken Störgrößen beeinflusst. Je weniger davon vorhanden sind, desto aussagekräftiger würde ich den Indikator einordnen. Nehmen wir mal die drei gängisten und sortieren von großer Beeinflussung zu geringer Beeinflussung so erhalten wir: Puls, Leistung (nach Laktat), tatsächlich erbrachte (Test)Wettkampfleistung. Für mich persönlich ergibt sich daraus, dass sowohl eine Trainingssteuerung nach Puls, als auch nach Puls/Pace basierend auf einem Laktattest sehr viel weniger genau ist als wenn man eine richtige PB über die geplante Distanz stehen hat, mit der man arbeiten kann. Aus diesen Überlegungen heraus muss man dude ganz klar zustimmen. Ist es aber so, dass man wie von KS beschrieben (aus welchen Gründen auch immer) den geplanten WK nicht "probieren" kann und noch keine PB dafür stehen hat, dann kann ein Stufentest durchaus Hinweise darauf geben wie man Trainieren könnte.
Der Vollständigkeit halber und um aufs Topic zurück zukommen: Man sollte bedenken, dass weder bei einem Test nicht bei einem Wettkampf irgendjemand beurteilen kann wie sehr du deine Reservern abgerufen hast bezüglich des CG - das hängt auch sicherlich von der psychischen Tagesform ab.
Grüße.
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Plan für 2012:
Spaß <#> Spaß <#> ... <#> Ffm Mara <#> Urlaub
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