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Also, erst mal muß man ja festhalten, dass solche Aktionen Dich mittlerweile nicht aus der Bahn werfen. Da hat der Mosh doch völlig recht.
Es war streßig, aber es hat auch Spaß gemacht. Klar, Du hast Streß und der verursacht Dir Probleme. Aber dem steht doch auch ein netter Abend gegenüber und die negativen Folgen des Streß kriegst Du doch auch noch in den Griff. Schließlich haste ja in den letzten Jahren die sportliche Seite auch in den Griff bekommen. Da paßt doch, was der Friel oder einer dieser Fritzen gesagt hat: Viele Leute überschätzen, was man in einem Jahr erreichen kann, aber unterschätzen, was man in mehreren Jahren erreichen kann. Klar, kurz ist bequemer. Ich würd auch gern in ein paar Monaten schneller schwimmen können (sorry für den banalen Vergleich), hab aber einsehen müssen, dass das nicht klappt. Ist natürlich kein Vergleich mit Deinen Problemen.
Da ist aber noch was: Du konntest doch mal wieder feststellen, dass sich keiner von Dir abgewandt hat, ihr zusammen Spässken hattet und Dich jeder (vernünftige) so wie Du bist akzeptiert hat. Von der rationalen Erkenntnis zum emotionalen Verstehen ist natürlich ein Stück zu gehen, aber vielleicht geht's über die rationale Schiene. Warum sollen die Leute sich anders verhalten, wenn Du schwimmen gehst? Tun sie nicht, wie gesagt, höchstens insoweit, als sie anerkennend sehen, dass Du Deine Probleme angehst.
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