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@arne
Erst neulich hatte ich ein Gespräch mit einem entfernten Kollegen, der mich nach Schulschluss beim "nach Hause rennen" (gute 20km) "erwischt" hat. Unweigerlich kam dann das Gespräch auf Triathlon, Ironman usw.
Er meinte dann: "Schon bewundernswert...!"
Und da fängt es an, mir unangenehm zu werden. Es ist (für Außenstehende) vielleicht fast eine Heldentat oder was auch immer. In Wirklichkeit ist es jedoch ein harter, aber unglaublich egoistischer Sport, bei dem viele Leute im Umfeld Rücksicht nehmen müssen, ob sie wollen oder nicht.
Eine ehrenvolle, bewundernswerte Tat ist was völlig anderes.
Zu Kona:
Ich gebe zu: Wenn ich der einzige Mensch auf der Welt wäre, dann würde mich Kona nicht die Bohne interessieren. Und natürlich bin ich auch nicht abgeneigt, mir mal ein paar Lorbeeren an den Hut zu stecken. Welcher Sportler will das nicht?
Es handelt sich aber größenteils um ein sportliches Ziel. Wenn danach jemand dezenten Beifall klatschen sollte, weil ich es nach x Anläufen endlich gepackt hatte, gerne.
Ebenfalls peace!
Ralf
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