Zitat:
Zitat von arist17
ist imho so schädlich wie der "normale" drogenkonsum.
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Nein. "Harte" Drogenkonsumenten schließen sich von einem gesellschaftlichen Leben auf Dauer aus, "normaler" Drogenkonsum reduziert die Leistungsfähigkeit. Koksende Topmanager sind wohl eher nur ein kleiner Teil aller Drogenkonsumenten. Insgesamt sind sie, da auf Dauer gesehen nicht mehr Steuern zahlen, eher Kosten als Nutzen für eine Gesellschaft.
Der Profisport zahlt Millionen an Steuern und macht, dass die Leute sich nicht langweilen und Unfug machen (zB Drogen nehmen). Außerdem stärken sie das Bild von Deutschland in der Welt. Wenn mal einer hopps geht, dann ist das im Ganzen gesehen halt bedauerlich aber nicht tragisch.
=> Doping und Drogen stehen gesellschaftlich nicht auf einer Stufe. Drogen machen die Gesellschaft kaputt, von Doping im Spitzensport profitiert die Gesellschaft als ganzes.
Es ist eher so: Doping im Spitzensport ist vergleichbar mit koksenden Topmanagern - was ja auch nicht groß verfolgt wird. Nicht aber mit kiffenden Halbstarken.