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Zitat von pinkpoison
Das meine ich, kann man recht einfach evolutionsbiologisch begründen, denn bei einer Fleischmahlzeit verzehrten unsere Vorfahren (frühe Hominiden bis hin zum Homo Sapiens, allesamt Jäger&Sammler) bevorzugt die Innereien, Hirn und Knochenmark. Alles enorm protein- und fettlastig (allerdings bei Wildtieren eine gänzlich anderere und gesündere Fettstruktur als bei getreidegefütterten Zuchttieren). Unser Stoffwechsel wurde quasi auf dieses Nahrungsmittelangebot und seine Zusammensetzung hin selektiert. Vertrug jemand Proteine in Kombination mit Fett nicht, hatte er deutlich schlechtere Karten seine Gene an die nächste Generation weiter zu geben, so dass Genome mit diesem Set-Up sich nicht durchsetzen konnten.
Mageres Muskelfleisch an sich, war und ist bei noch lebenden Jäger&Sammlern zweite Wahl. Wie auch in unseren Breiten traditionell beibehalten steht dem Jäger, der das Tier erlegt hat, der "Aufbruch", zu also die Innereien.
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Dass der Mensch es kann, war mir ja klar, mein warum war wohl das falsche Fragewort. Wie macht er das? Die Pankreas ist also entweder in der Lage, die proteinspaltenden und fettspaltenden Enzyme gleichzeitig zu produzieren und abzugeben, oder aber es macht nichts, wenn es nacheinander passiert.