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Zitat von Rassel-Lunge
Ich sage: Genau weil die Deppen sich nicht abgrenzen können kommt es irgendwann zum Burnout.
Als Betroffener weiß ich: Es hilft mir nicht wenn ich in eine Ecke gestellt werde und andere mit dem Finger auf mich zeigen.
Aber es hilft mir wenn ich etwas benennen kann. Dann kann ich nämlich auch damit umgehen. Dann agiere ich statt zu reagieren.
Ich erlebe übrigens im Moment eine ähnliche Situation wie vor zwei Jahren als ich mich in den Keller gearbeitet habe und muss leider auch erleben wie groß der Druck von außen werden kann wenn man nein sagt.
Schließlich bin ich noch lange nicht am zusammenklappen. Nur weiß ich aus meiner Erfahrung vor zwei Jahren dass es dann eh schon zu spät ist. Alles nur weil ich mir das Etikett "Burnout" gönne.
In meinem Bekanntenkreis habe ich es übrigens ein paar mal erlebt dass gerne Projektbezogene Arbeiten Burnout-Gefährdend sind. Für ein Projekt alles geben - und was danach kommt ist dem Arbeitgeber doch egal. Dann kommt halt der nächste den man ausquetscht.
@Dude: Der Vergleich mit dem Alkohol ist so schlecht nicht, ich weiss leider von was ich rede.
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Dann kann ich hier feststellen das du sehrwohl aus deinem Schicksal was gelernt hast und man sieht auch, bzw man liest auch das du versuchst das dir das nicht mehr passiert. Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.
Nur warum hören deine Bekannten nicht auf dich?
Und ich frage mich da immer wer macht da was falsch.
Der Chef der die Arbeit vergibt oder der Ausführende der alles mit sich machen läßt?
Und man muß auch lernen "Nein" zu sagen, auch wenns schwer fällt. Wo man das nun sagt, bleibt jedem selbst überlassen.
Nein beim Vorgesetzten, ist schwer!
Nein bei den Freunden/Bekannten ist schon etwas einfacher!
Nein zum Sport, manchmal das einfachste, auch wenn es eigentlich die Sache ist, die einem am besten auf frische Gedanken bringt!
Wie gesagt, ist halt Abwägungssache.
Meiner Meinung nach machts da die richtige Mischung!
Ich für meine Begriffe habe immer die Freunde/Bekannten vertröstet, das war für mich die einfachste Variante.
Echte Freunde verstehen das, falsche können einem gestohlen bleiben!
Gruß Stefan