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ich bin grundsaetzlich dafuer, dass man seine meinung aeussert und dabei herzlich wenig ruecksicht auf PC nimmt.
fuer mich verbietet sich jedoch die generalisierung der US-amerikaner. das ist ein unglaublich diverses staatsvolk, was nicht zuletzt der groesse des landes geschuldet ist. boston ist dublin politisch naeher als austin. detroit hat mit miami wenig gemein.
vieles was wie deutschen oder auch europaer an den amerikanern nicht moegen, ist der relativ jungen geschichte des landes geschuldet. man darf ja auch nicht vergessen, dass der grossteil der amerikanischen gesellschaft aus unseren europaeischen vorfahren hervorkommt.
@thorsten: natuerlich kann ich aussteiger verstehen, die frustriert wieder nach D zurueckkehren. viel haengt doch davon ab, wo in den USA man landet und ob man der typ dafuer ist. egal in welches ausland man geht: da ist ungemein anpassungsfaehigkeit gefragt. auch fuer mich ist es unvorstellbar, wie deutsche sich in der pampa besipielsweise pennsylvanias zurechtfinden. doch diese wuerden in boston zB vll. nicht ueberleben.
@tob_nb: warum dieser negative unterton und gar tiefsitzend fatalistische pessimismus? es kann in deutschland nicht schaden, wenn die menschen mehr gefordert werden. das soziale netz fuer schwache muss doch nicht simultan wegbrechen. und: das "hire and fire" an sich entspricht einfach der modernen zeit. wenn ich in D irgendwo rausfliege, bekomme ich keinen job mehr. der ami schon. mensch, das ist doch 1000 mal spannender als sein lebenlang in der gleichen klitsche zu rotieren!
wenn ein demokrat die wahl gegen einen bush verliert, dann heult der 2 tage und dann hat sich das. blick nach vorne und anpacken!
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