Zitat:
Zitat von Cruiser
Ich hatte mir lange keinen Knacks mehr im Rücken zugezogen.
Knacks bedeutet rausgesprungener Wirbel aufgrund unglücklicher Hebebewegung. Ich denke, daß dabei auch ein Nerv kurzfristig eingeklemmt wird. 
Jedenfalls durchfährt einem dan ein "elektrischer Schlag. Kurz und stark. Danach ist es erst mal alles fast normal.
Im Lauf der nächsten 2 Stunden zieht sich dann die untere Rückenmuskulatur zu und man kann sich nur "leicht gebeugt" vorwärts bewegen.
Bedeutet in der Regel 4-6 Tage Pause mit Einnahme von Diclo und Tetrazepam.
Kennt das jemand, hat das noch wer? Wenn ja, wie behandelt ihr das? Macht ihr was spezielles vorbeugend?
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Hi Andi, ja kenne das mittlerweile seit 15 Jahren, mal mehr mal weniger schmerzhaft. Dachte zu Beginn auch an einen Hexenschuss, hat sich aber nach einer gründlichen Untersuchung beim
SMI als eine Bandscheibenvorwölbung also die Vorstufe zum Vorfall herausgestellt.
Bis zum Untersuchungsergebnis habe ich auch Tetrazepam verschrieben bekommen, dass wurde beim
SMI sofort gegen Ortoton getauscht, weil Tetrazepam ein sehr hohes Suchtpotential birgt.
Zitat:
Ortoton wirkt entspannend auf die Muskulatur. Der medizinische Wirkstoff von Ortoton Methocarbamol.
Methocarbamol wirkt direkt am Rückenmark muskelentspannend, wodurch Schmerzen am Skelett- und Gelenksystem reduziert werden.
Im Vergleich zu anderen Muskelentspannungspräparaten hat der Wirkungsansatz am Rückenmark den Vorteil, das Gehirn nicht zu beeinflussen und somit keine Müdigkeit oder Störung der Konzentrationsfähigkeit zu verursachen.
Ortoton ist im Allgemeinen gut verträglich und hat kein Suchtpotential.
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Ansonsten rücke ich den Symptomen mit viel Wärme und Bewegung
bis zur Schmerzgrenze zu Leibe, am besten geeignete Physiotherapie.
Das mit dem Winter, kann ich nur unterschreiben ... am positivsten fällt mir im Moment auf, dass man schon wieder bis 17.30h gut draussen unterwegs sein kann .. es wird heller
