Als nächstes zeigte sich, dass sich die Mitnahme von vier Kindern als grandioser Hemmschuh fürs Vorwärtskommen erweist.
Entweder kloppen sich die beiden Kleinsten in ihrem Anhänger, der Grosse kriegt n Bad im Weiher versprochen oder die Kurze muss pinkeln, irgendeines der vier hat Durst oder fordert das versprochene Eis zu früh ein.
Dabei liefs noch blendend, das Wetter war super, sonnig und heiss, wir hatten keine Defekte und waren rechtzeitig vor der Dämmerung an nem potentiellen Übernachtungsort, wo wir beim am See beheimateten Angelverein für die Nische vom Vizepräsi um Erlaubnis zum Zelten baten und sie auch bekamen.
Leider tauchte dann der Bursche aber auch selbst auf und besetzte sein Fleckerl am See, so dass wir nach nebenan in die ehemalige Kiesgrube beim Vereins"heim" umzogen.
Fürs Abendessen gabs n zünftiges Lagerfeuer für die Bratwürstel undn Pott mit Potpourrie aus Eiern, Tortellini und Nudeln.
Zum Glück hatten wir die Location noch ändern müssen, denn der Morgen hielt beim Abbau der Zelte nen tüchtigen Regenschauer bereit, den wir unterm Vordach des Baus bei Kaffee, Kuchen, Saft und dank mitgebrachter Malstifte für die Kinder aussitzen konnten.
