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Hi Jörn,
es sind genau die beiden Faktoren, die schon genannt wurden.
Angst oder auch Beklemmung ergibt sich aus Vorstellungskraft gepaart mit dem Unbekannten.
Zu Deiner Beruhigung. Ich bin am und auf der Ostsee groß geworden. Im Wasser zu schwimmen auch weiter draußen vom Boot reinzuhüpfen macht mir überhaupt nichts aus.
Ganz anders aber, wenn ich z.B. im Mittelmeer oder in Seen schwimme, die ich nicht kenne.
Hier hilft tatsächlich die Gewöhnung.
Der andere Punkt ist die Gedankenwelt - Allgemein wird ja gesagt, dass Menschen mit mehr Phantasie und Vorstellungskraft auch eher Angst haben - weil sie sich sehr schön bildhalft ausmalen können, was denn alles so schnuckeliges passieren kann.
Aber genau hierfür, nämlich diese Vorstellungen zu entwickeln, hast Du bei dem ganzen Schwimmgewühle von wasweißichwievielen "Verrückten" gar keine Zeit. Da biste Du viel mehr damit beschäftigt darüber nachzudenken, keine Schlag oder Tritt abzubekommen, etc..
@Revistellus: Was mich wundert ist Deine wie Du schreibst Panik beim Befreiungsgriff unter Wasser. Denn die Übungen und Prüfung wird ja in der Regel im Hallenbad abgenommen. Wenn es bei Dir weniger damit zu tun hat, Angst vor Gefahr durch Tiere oder das große Unbekannte zu haben, sondern eher mit dem "unter Wasser sein" als solches würde ich vll. mal ein paar Tauchübungen machen. Die Panik kommt dann nämlich häufig daher, dass man Angst hat keine Luft mehr zu bekommen.
Hier gibt es ein paar nette Übungen, die Dir die DLRG Ausbilder zeigen können - am Besten fragst Du mal nen Rettungstaucher, das sind i.d.R. ganz ruhige und besonnene Leutchen, die Dir sicherlich gerne helfen.
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That´s not bad for the devil.
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