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Alt 23.02.2009, 11:56   #37
sybenwurz
triathlon-szene.de Autor
 
Benutzerbild von sybenwurz
 
Registriert seit: 06.01.2007
Ort: Puy la Clavette
Beiträge: 38.714
Zitat:
Zitat von hazelman Beitrag anzeigen
Seit Jahr und Tag korelliereen bei BIKE wie TOUR Anzeigenhäufigkeit auffällig mit Testnoten.
Ganz so einfach ist es nicht. Die Frage ist, ob die Henne oder das Ei zuerst da waren.
Aber wie oben angedeutet, gibt es Hersteller, die sehr eng an die Kriterien der Tour-Tests angelehnt konstruieren. Da gibt es sicher das ein oder andere Treffen oder Telefonat.
Und was liegt näher, als der daraus erwachsenden "Partnerschaft" in Sachen Werbung im Magazin und "persönlicher Betreuung" bei Tests weiteren Vorschub zu leisten?
Mal eine kurze Nachfrage, wie es aussieht, nebenher und beiläufig die Frage, wer zur Modellvorstellung nach Fuerte kommt und "hach, da sind wir ja zusammen im gleichen Flieger" und so weiter.
Klar, dass so ne gewisse Voreingenommenheit seitens der schreibenden Zunft entsteht...

Zitat:
Zitat von joernupbde Beitrag anzeigen
Jetzt will ich aber doch mal ne Lanze für die Tour brechen: Die Tour schreibt zu jedem Test, wie genau getestet wurde und wie der Bewertungsschlüssel ist. Damit sind die Tests nachvollziehbar und (zumindest theoretisch - überprüfbar). Und ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass an den Zahlen bewusst manipuliert wird.
Inwieweit die Tests tatsächlich dem jeweils persönlichen Qualitätsmass für ein Rad entsprechen muss (und kann aufgrund des offengelegten Verfahrens!) jeder selber entscheiden. Seriöser kann man eigentlich nicht testen.
Ich als Leser finde jedenfalls eine ganze Reihe Messwerte, von denen ich weiß, wie sie gemessen wurden. Und das liefert mir hilfreiche Informationen bei meinen Kaufentscheidungen. Das man insbesonderen die Weise, wie am Ende die Messwerte zu einer Schulnote zusammengefasst werden, nicht auch so sehen muss, ist klar. Aber das muss man ja auch noch. Die Werte sind aufgeführt und man kann jederzeit seinen eigenen Schlüssel anlegen.
Andere Magazine testen da sehr viel schlampiger und schlechter nachvollziehbarer.
Klar erkannt, dem hat ja aber auch niemand widersprochen.
Die Frage ist vielmehr, wie sinnvoll, praxisgerecht und aussagekräftig diese Tests im Sinne von verbrauchergerechten und nachvollziehbaren Kriterien sind.
Erfährst DU 2Nm mehr Tretlagersteifigkeit oder nen halben Prozentpunkt mehr oder weniger "Komfort".
Das sind Werte, die (zumindest ab einer gewissen Höhe) lediglich am Stammtisch Gewicht haben, aber niemals bei ner Probefahrt spürbar sind und so zu ner Kaufentscheidung beitragen würden, hätte sie nicht irgendne Zeitschrift im Heft abgedruckt.

Und, siehe oben: der Richtigkeit der abgedruckten Zahlen will niemand in Abrede stellen.
Der ausschlaggebende Knackpunkt ist die Formulierung im Text und da spüre ich schon Wischiwaschi-Aussagen, die ne Schwäche eines geliebten Kindes weniger herausstellen als die eines Aussenseiters.
Blendendes Beispiel dazu war ein Test von Crossern vor zwo oder drei Jahren, wo identische Rahmen in unterschiedlichem (Marken-)Kleid am Start waren.
Wenn dann beim einen Modell die "Spurtreue" gelobt wird, während das gleiche Kriterium beim identischen Bike vom Mitbewerber "träge" (oder wahlweise "agil" und "nervös") betitelt wird, ist das schon wenig objektiv im Sinne des journalistischen Auftrags...
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Erinnerst du dich an die Zeit vorm Internet, als wir dachten, die Ursache für Dummheit wäre der fehlende Zugang zu Informationen? DAS war es jedenfalls nicht!
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