Zitat:
Zitat von Klugschnacker
3D-Druck ist für die meisten Radfahrer keine Option.
Eine Sattelstütze mit D-förmigem Querschnitt spart 0.03 Watt bei 50 km/h. Ist sie defekt, bedeutet das aber einen Totalschaden des Bikes, wenn der Hersteller diese Stütze nicht mehr anbietet.
Dasselbe gilt in der Regel für den Defekt von Kleinteilen wie die im Rahmen liegende Klemmung der Stütze oder für die Plastikteile zwischen Vorbau und Steuerlager bei Rädern mit innenverlegten Zügen.
Gewiss kann man mit Geduld und viel Fachkenntnis halbwegs passende Teile auftreiben. Aber wer von den Normalos macht das schon? Man fährt so lange es geht mit einem halb defekten Rad herum, bis man schließlich die Nase voll hat und sich ein neues kauft.
Standardteile wie die 27.2mm-Sattelstütze oder normale Vorbauten und Lenker kommen nur noch im Einsteigerbereich zum Einsatz. Hier gibt es einen großen Markt an Ersatzteilen und Zubehör. Aber bereits bei der Mittelklasse gibt es das bei Renn-, Gravel- und Triathlonrädern nicht mehr.
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Das kann ich bestätigen. Finde mal eine Vorbau-Lenker-Einheit vom Fremdhersteller, Beispiel Cervelo Calendonia. Da gibt nur einen Hersteller, Deda, das wars.
Die Zugführungen und die Form des oberen Steuerrohrs sind zumeist proprietär.
Radladen hat mir in der Tat vorgeschlagen, das Problem mit einem 3D-Drucker zu lösen.