Zitat:
Zitat von Schwarzfahrer
Auch bei gleichem Produkt (bzw. das, was die gleiche Funktion beim Kunden erfüllt) bewegen sich die Produkte zu höherem Anteil Wissen/Software und zu weniger Material/Teile/Maschinen zur Herstellung. Ist sehr stark durch Kosten getrieben: Material, Fertigung, Lagerhaltung sind Kosten, die man stetig reduzieren will wo es nur geht. Wissen kann man nicht so einfach wegrationalisieren (außer vielleicht in manchen Bereichen durch KI, aber es bleibt dann immer noch immateriell).
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Das stimmt, aber in der kapitalistischen Produktionsweise wird halt auch die gesellschaftlich geistige Arbeit dem privaten Eigentum / Besitz unterworfen , z.B. die geschützte, patentierte Software, soweit nicht Open Source, bekommt als Produktionsmittel ihren Monopol-Preis. Es geht um das Verhältnis des Wertes der Produktionsmittel und des Lohn bei den Waren.
Wer früher als Firma in C oder C++ Anwendungssoftware programmiert hat, brauchte dafür deutlich länger und mehr Personen, als wer heute auf breite Standardbibliotheken (auch konstantes Kapital (Sachkapital) oder künftig eine KI im Unterschied zum Entwickler, lebendiges) zurückgreifen kann. D.h. auch im Softwarebereich zeigt sich diese allgemeine Tendenz, wo mehr Sachkapital auf weniger Humankapital im Verhältnis trifft.