So Kinners, nu haben wirs also hinter uns.
Wiedermal.
Bin ich der einzige, dems so vorkommt, als hangelten wir uns Jahr für Jahr einfach immer katastrophaleren Zuständen entgegen?
Aber Hauptsache, 'wir' kriegen das letzte Bisschen Spass, unsre Kohle am Silvesterabend sinnlos in Rauch und Feuer zu verwandeln, nicht verboten...
Da das grosse Skitourenevent in Rumänien übern Jahreswechsel mangels Schnee abgesagt wurde, konnt ich mich kurzfristig noch zu nem Silvesterlauf anmelden.
Allerdings nicht zur Teilnahme, sondern zur Absicherung der medizinischen Versorgung.
Mensch mit Hund, unglaublich, was da trotz, oder vielleicht auch wegen der bitteren Kälte los war. Also, nicht bezüglich Hilfebedarf, sondern Teilnahme, meine ich. Satte Minustemperaturen und arschkalter Nordwest-Wind.
Trotz Skiklamotten nur in Bewegung auszuhalten, steht man kurz nur irgendwo rum, wirds sofort sackkalt und zwickt sauber durch die Nähte.
Gut, dass ich selbst was Heisses zum Schlürfen dabei hatte, schlecht, dass man davon gerne mal pieseln muss.
Zum Jahresabschluss dann ausserdem noch ein wenig Schnee-Gezuckere, die armen Rehe im Garten hatten noch ne kurze Gnadenfrist, ehe alles austickte.
Wars tagsüber, also am Nachmittag zumindest, nachdem ich wieder zuhaus war, relativ ruhig, war ab Sieben am Abend durchgehend derartig die Hölle los bis gegen Eins in der Früh, dassd einfach zwangsweise an der Menschheit zweifeln musst.
Grad mal ein Jahr zurückgeblättert hier, der Kelch mit der Ausbildungsleiterei ging an mir vorüber, fürn Trainer C Bergsteigen bin ich immer noch nicht angemeldet, aber immerhin auch wieder üppige zwo Hochtouren näher dran.
Mühsam nährt sich das Eichhörnchen.
Ich hab bei unserm Tourenleitertreffen neulich zugesagt, nu endlich den Sack zuzumachen und hoffe, die bisher geplanten Touren, die, wenn sie ausnahmsweise alle möglich wären, locker endlich ausreichten, sind es tatsächlich: möglich.
Und nicht wieder verregnet, mit 60cm Neuschnee übers Wochenende oder was halt sonst noch die Umsetzung schön verhindern bzw. zu gefährlich machen kann.
Vorhin hab ich festgestellt, dass ich fast ein wenig überfordert bin mit dem heutigen Feiertag, aber in den letzten Tagen des alten Jahres hab ich in irgendnem verschütteten Archiv Kartografien früherer Kletterfelsen hier in der Gegend gefunden und denk drüber nach, mir die mal der Reihe nach anzugucken.
Ich hoff, ich krieg ne hübsche, kleine Wanderung dazu auf die Reihe, weil, dass das nur in Autofahrerei ausartet um hinterher auf allen Vieren durch Dorngebüsch zu krauchen und völlig vermooste Felsen zu finden, hab ich auch nicht so richtig Lust.
Das (zumindest Brombeergestrüpp) gabs erst vorletztes Wochenende.