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Meiner Ansicht nach ist zum schwimmen Lernen im Unterschied zum Baden eine gewisse Lockerheit notwendig sowie primär bestimmte sensumotorische Fähigkeiten (zwischen Entspannung, Anspannung, Krafteinsatz), um die Bewegungsabläufe zu optimieren und den Wasserwiderstand zu verringern. Das fängt schon beim Abstossen am Beckenrand und der Gleitphase unter Wasser an und setzt sich halt bei den Bewegungen fort. Wir bekamen im Schwimmverein als Kinder / Jugendliche eigentlich extrem wenig Aussenkorrekturen.
Zur Entwicklung der speziellen sensumotorischen Fähigkeiten sollte man auch möglichst in geringerem Umfang die anderen Lagen schwimmen, trainieren und in unterschiedlichen Geschwindigkeitsbereichen üben.
Man benötigt die Fremdkorrektur von aussen ja nur deshalb, weil die eigene Optimierung der Bewegungsabläufe selbst nicht so funktioniert im Wasser oder ab einem bestimmten Alter. Genau letzteres sollte aber das eigentliche Lernziel sein.
Geändert von qbz (13.12.2025 um 15:18 Uhr).
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