Zitat:
Zitat von Klugschnacker
Was wohl die Marathonläuferinnen über die explodierenden Laufzeiten im Triathlon denken?
Die Olympiaqualifikation der Laufspezialistinnen liegt bei knapp 2:27 Stunden. Im Triathlon laufen manche Damen nur 12 Minuten langsamer, fahren aber davor 180 Kilometer im 41er Schnitt und schwimmen 3.8 Kilometer Vollgas. Anschließend laufen sie alleine (ohne Zugläufer oder Gruppe) solche Zeiten.
Zum Vergleich: Bei den Männern liegt die Olympianorm im Marathonlauf bei 2:08 Stunden. Die männlichen Langstreckler im Triathlon sind mindestens 25 Minuten davon entfernt. Der Abstand ist mehr als doppelt so groß wie bei den Frauen.
Hat jemand eine Erklärung für dieses Phänomen bei den Triathlondamen?
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Möglicherweise ein Faktor u.a.: Sebi sprach als Kommentator über die Ernährung und meinte, dass kleinere und leichtere TriathletInnen mehr Kohlenhydrate im Verhältnis zum Körpergewicht aufnehmen könnten bei vergleichbarem Training (nicht absolut, aber relativ), also eine Laura Philipp quasi mehr Energie reinbekommt pro Körpergewicht als ein Frodeno z.B. Anne Haug ist 1:64, Philipp 1:75, Frodeno 1:94 . Das wirkt sich bei einem IM mehr aus als bei einem Solo-Marathon.
Ein anderer vielleicht: die Männer brauchen für ihre Leistung beim Rad im Verhältnis mehr Energie als die Frauen? (wegen Geschwindigkeit und Grösse).