Zitat:
Zitat von Klugschnacker
Ich tue mich schwer, das von Egoismus zu unterscheiden. "Hallo Kriegsflüchtlinge, wir helfen Euch, aber nur den Ärzten und Ingenieuren!".
Was für eine menschenverachtende Regierung! Ich kann von den ungarischen Bürgerinnen und Bürgern nicht so gering denken. Ich bin sicher, dass sie zu mehr Hilfe bereit wären.
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Positiv formuliert geht es auch: hallo Kriegsflüchtlinge, unser Land ist nicht reich, wir können wenige versorgen, aber wer qualifiziert ist und arbeiten will, dem bieten wir gerne eine Chance.
Ja, eine Regierung muß in Bezug auf das eigene Volk egoistisch sein, und die Hilfeleistung an das Leistbare anpassen: man kann nur soweit helfen, wie finanziell und gesellschaftlich tragbar ist.
Die ungarischen Bürger haben auch viel geholfen, als die Menschen aus der Ukraine kamen; da ist nun mal gesellschaftlich eine viel einfachere Akzeptanz, als gegenüber islamischen Kulturen, deren negative Blüten aus Frankreich und England auch in Ungarn bekannt und nicht erwünscht sind - was die Begrenzung aus diesen Kulturkreisen erklärt.
Aber da prallen meine Neigung zu mehr Verantwortungsethik und die zeitgeistliche Gesinnungsethik aufeinander.