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Zitat von qbz
Wer als politisch Verfolgter aus Afghanistan und Syrien geflüchtet ist, begeht hier, vermute ich mal, selten Verbrechen wie Ehrenmorde oder islamistische Attentate, weil das nicht zu seinem Weltbild gehört. Die meisten Flüchtlinge aus diesen Ländern verlassen ihre Heimat wegen Hunger und Armut, die eben infolge der Kriege in Afghanistan und Syrien und der bis heute anhaltenden strengsten Sanktionen sowie des Staatsdevisenraubes immens ist.
Welthungerhilfe zu den Fluchtursachen Afghanistan:
Welthungerhilfe: Fluchtursachen in Afghanistan – ein Land in der andauernden Krise
Alle Afghanen und Syrer, die hier eine Duldung haben als Kriegsflüchtlinge, weil dort Krieg geführt worden ist, und kein Asyl und Aufenthalt als politisch Verfolgte haben, müssten eigentlich im formalen Regelfall wieder in ihr Heimatland zurück, weil der Duldungsgrund - Krieg - entfallen ist wie damals die Flüchtlinge aus dem Balkan nach dem Ende der Jugoslawienkriege.
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Ich glaube, dass es GERADE bei politisch verfolgten aus Syrien Verbrecher gibt, die nach Deutschland kommen. Denn es kommt darauf an, warum er von der syrischen Regierung verfolgt wurde. Gründe können nämlich Straftaten und Extremismus/Islamismus sein, denn dort wird sowas natürlich auch geahndet.
In Deutschland interessiert es aber nicht, warum der hier politisches Asyl beantragt und es wird bestimmt auch nicht in Syrien angefragt, warum der gute Mann verfolgt wird, ist ja ein feindlicher Staat.
Assad lacht sich schön ins Fäustchen, denn so ist er neben den politischen Widersachern auch die kriminellen Problemfälle einfach losgeworden und die sitzen jetzt alle in Deutschland.
