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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Trainingsplanung: Intuition oder Kalkül?
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Alt 01.01.2009, 17:07   #108
dimarco
Szenekenner
 
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Registriert seit: 21.01.2008
Ort: Rheinhessen
Beiträge: 419
Zitat:
Zitat von trifeminine Beitrag anzeigen
bei dir geht es beim laufen wahrscheinlich eher darum, eine leistungsfähigkeit, die du einmal gehabt hast, wiederzuerlangen (du hast ja aus 1990 einige sehr feine bestzeiten stehen ).
oder liege ich da falsch und du läufst immer noch so schnell seitdem du triathlon machst?
kann mir schon vorstellen, dass diese zielzeitorientierte trainingsplanung funktioniert, mir stellt sich nur die frage, was hier der vorteil gegenüber dem ansatz "das maximal mögliche herausholen" besteht? oder geht es hier rein um motivation? denn dann versteh ich das gut, das handhabe ich auch so
(zb marathon unter 3h, aber im vordergrund steht eine verbesserung möglichst von wettkampf zu wettkampf).

das haurucktraining funktioniert sicher sehr gut, wenn man seinen eigenen körper gut kennt. weiß das von mir selbst. würde sagen, das ist genau das, was mit "intuition durch fachwissen im unterbewusstsein" gemeint ist. das entsteht wohl aber nur über einige trainingsjahre ... und bei manchen vielleicht nie
Leider laufe ich bei weitem nicht mehr so schnell wie früher. Auch nicht erst seit ich Triathlon mache. Mit Tria-Training begann ich 2007 aus einer Laune heraus und habe auch erst einen Tria-Wettkampf gemacht (LD Roth 08).

Das Haurucktraining dient sicherlich bei mir auch zur Motivation. Trotzdem habe ich für mich natürlich den Ansatz auch das maximal mögliche herauszuholen. Im Prinzip funktioniert Training ganz einfach finde ich. Es gibt gewisse Eckpfeiler im Training die es gezielt einzusetzen gilt (Long Jog, Intervalle, Tempodauerläufe etc.). Um Zielzeiten zu bestimmen braucht es meiner Erfahrung nach auch keinerlei Laktattests oder ähnliches. Seiner Leistung entsprechende Zielzeiten ergeben sich alleine schon aus dem Tempotraining heraus. Anhand der Zeiten bei den Intervallen kann schon sehr genau eine mögliche Zielzeit vorhergesagt werden. Dazu braucht es natürlich bisschen Erfahrung, aber die ergibt sich schon aus dem Training heraus. Bei uns im Laufverein haben wir sehr gute Läufer zusammen, die teilweise in ihrer Altersklasse zur Deutschen Spitze gehören. Keiner von denen macht z.B. einen Laktattest. Unser Trainer kann anhand der Intervallzeiten schon sehr genau sagen, was momentan auf einer Distanz x möglich wäre. In Abhängigkeit von der Tagesform kommt es meistens auch sehr genau hin.

Man sollte gerade bei den Intervallen den Mut haben, drauf los zu trainieren und ein bisschen rumprobieren. Man kriegt sehr schnell ein Gefühl für das richtige Tempo. Dabei sich am Anfang lieber etwas überschätzen als unterschätzen.
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