Zitat:
Zitat von Adept
Da frage ich mich, ob man wirklich Deutschland mit der Schweiz bzgl. Integrations-Herausforderungen vergleichen kann.
Der TOP3 Ausländeranteil in der Schweiz ( Link):
1) Deutschland
2) Frankreich
3) Italien
Der TOP3 Ausländeranteil in Deutschland ( Link):
1) Türkei
2) Ukraine
3) Syrien
Während also in der Schweiz die Ausländer aus der gleichen Kultur kommen, keine Sprachbarriere haben, meist aus Mittelschicht oder höher, verbinde ich mit den Ländern in Deutschland kulturfremde Wirtschafts- und traumatisierte Kriegsflüchtlinge. Da sehe ich die Herausforderungen ungleich grösser an.
Auch wenn man sagen muss, dass ein Deutscher, der in die Schweiz geht, auch als Wirtschaftsflüchtling mit latenten Sprachbarrieren angesehen werden kann. 
|
Das stimmt sicher, aber nur teilweise. Berechne mal bei Deinen Links jeweils für einen Vergleich den Prozentteil zur Gesamtbevölkerung und zähle die asiatische Gruppe auch als "kulturfremd", da verändert sich das Bild etwas und die CH zählt auch einen erheblichen Anteil an Ausländer aus Nicht-EU-Ländern im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung wie Deutschland.
Klick mal in der von mir verlinkten Statistik
"Integrationsindikatoren" die Merkmale zu Arbeitsmarkt und Lebensbedingungen und Armut an. Die Migranten vor allem der 1. Generation arbeiten häufiger zu Tieflöhnen, wohnen schlechter etc. wie die Vergleichgsgruppe der Schweizer. Würden sie Teil der Mittelschicht sein, gäbe es solche Unterschiede zu den Schweizern statistisch meines Erachtens nicht.
Zitat:
|
Die Situation der ersten Generation ist bei der Armutsquote, den Schwierigkeiten, über die Runden zu kommen, und im Hinblick auf die Wohnsituation schlechter als bei der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund. Die zweite oder höhere Generation hat häufiger Schwierigkeiten, über die Runden zu kommen und weist ungünstigere Wohnbedingungen in Bezug auf Ausstattung und Lärm auf im Vergleich zur Bevölkerung ohne Migrationshintergrund.
|