Zitat:
Zitat von ziel
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Ich kann es für mich Bildlich etwa so beschreiben, wie wenn ich einen Brief von jemandem bekomme. Und ihn Lese. Und er mir sachen und Ereignisse beschreibt und Berichtet, mit denen ich nichts groß anfangen kann. Ich kenne den Verfasser des Briefes nicht.
Nehme ich aber Kontakt mit dem Verfasser auf, direkt und nicht über dritte oder Meinungen oder aus der Zeitung.
Dann besteht die Chance das ganze zu verstehen. Das geht aber nur wenn ich den Persönlichen Kontakt herstelle. Das heißt Ich muss Glauben das es den verfasser gibt, und muss ihn Kontaktieren.
Ich weiß nicht, wie ich es sonst verdeutlichen soll.
So ist auch mein Verständnis vom Vater Gott. Ganz Kindlich und einfach.
Er ist wie ein Vater, den ich mir gewünscht hätte und nicht gehabt habe.
Dem ich 100% Vertraue. Der mich Liebt wie ich bin. Der mich richtig leitet und führt.
Der mir absolute Sicherheit und Freiheit gibt.
Jetzt kommt der unangenehme Teil von meiem Verständnis von einem Vater.
Dass er mich erzieht, dass er mich zurechtweist wenn ich fehler mach.
Der mich nicht einfach machen lässt, was ich gerne hätte oder wie ich mir mein Leben so vorstelle.
Ich weiß ganz genau, von mir aus meinem Herzen, kommt zu 99% nichts gutes.
Seit dem Sündenfall ist unsere Beziehung zu Gott leider zerstört. Und das können wir leider nicht mehr ändern.
Da er uns aber doch noch eine Chance geben möchte.
Hat er uns seinen Sohn Jesus Christus gesand.
Ich kann nicht Glauben, dass ein wirklich Liebender Vater, nicht alles, wirklich alles für sein Kind machen würde. Dass es ihm gut geht.
Voraussetzung ist, dass ich es annehmen und Glauben kann dass dem so ist.
Die ganze Bibel, dient nur dazu, auf den Erlöser hinzuweisen.
Das ist meine ganz persönliche Meinung und Erfahrung die ich gemacht habe.
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Hallo Ziel,
ein bekannter Psychologe, Piaget, hat die Entwicklungsformen des Denkens bei Kindern untersucht. Er würde Deine Beschreibung des Kontakts zu Jesus als eine Form des magischen Denkens bezeichnen. Erwachsene teilen sich später evtl. die Welt in zwei Teile, in eine natur- und gesellschaftswissenschaftliche Welt und in eine magische Welt, wenn sie auf letztere nicht verzichten wollen.
Wo heute abend allenthalben Krippen in Ställen bestrahlt und eine magische Geschichte vorgelesen werden, von denen man sich gerne für ein paar Stunden verzaubern lässt, passt das ganz gut.
Lg qbz