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Zitat von Klugschnacker
"Im weltweiten Vergleich investiert die Volksrepublik jedoch am meisten in die Entwicklung erneuerbarer Energien, um die Nutzung dieser Ressourcen zu verbessern." Wikipedia
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Würde es hier nicht Sinn machen relative Zahlen zu verwenden und nicht absolute? Ohne jetzt nachgerechnet zu haben, dürften die Unterschiede dann nur noch marginal sein.
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Zu den Kohlekraftwerken: Chinas Energieverbrauch hat sich seit den 1980er Jahren verachtfacht; in den letzten 25 Jahren immerhin verdreifacht. Das ist eine Situation, die sich nicht mit den Verhältnissen in Europa vergleichen lässt, wo der Energieverbrauch über Jahrzehnte praktisch gleich geblieben ist. (2. Grafik)
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Priorität Nummer eins und zwei sind Energiesicherheit und der Preis. Die Chinesen nutzen den Zufluss des in der reinen Produktion preiswerten Ökostroms. Sie wissen aber auch, dass man damit eine Volkswirtschaft nicht versorgen kann. Es fehlt an Speichern auf der einen Seite und es würde auch an Ressourcen bei der Herstellung scheitern (Kupfer, Nickel,etc.). Man nutzt die positive Seite der grünen Energie und ist sich der Notwendigkeit der Vorhaltung einer Fossilen Infrastruktur bewusst.
Was ist noch wichtig? China diversifiziert in der Stromerzeugung und im Klimaschutz allgemein. China vermeidet zu starke Abhängigkeiten von einzelnen Strängen und baut Abhängigkeiten ab. (Anmerkung: Nepomuk hat richtigerweise darauf verwiesen, aber unterschlagen, dass beim Fokus Erneuerbare die Abhängigkeiten immer noch bestehen und sich lediglich verschieben.)
Und ein nicht ganz unwesentlicher Punkt zum Schluss. Mit unseren Sanktionsandrohungen und der damit verbundenen Unsicherheit zwingen wir die Chinesen Ihre Unabhängigkeit weiter zu forcieren. Also greifen sie auf das zurück, was sie selbst in der Erde haben. Und das ist Kohle.
Liest sich für uns alles sicher etwas eigen. Die Chinesen nennen das Pragmatismus. Ich würde hier nicht widersprechen
