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Alt 30.08.2023, 13:41   #2292
qbz
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Registriert seit: 24.03.2008
Beiträge: 12.761
Zitat:
Zitat von trithos Beitrag anzeigen
Gazprom ist zwar nur ein Teil der russischen Wirtschaft, aber glücklich dürfte man mit der Entwicklung nicht sein ... offenbar ist es doch nicht ganz leicht, Ausfälle bei Exporten nach Europa anderswo auszugleichen.

https://www.diepresse.com/14431123/e...e-roten-zahlen

"Der staatlich kontrollierte Konzern Gazprom rutscht im zweiten Quartal ins Minus. Die entfallenden Gasexporte nach Europa schlagen sich nun in den Zahlen nieder. Im Vorjahr stand noch ein saftiger Gewinn.

Der russische Energiekonzern Gazprom ist im zweiten Quartal in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich habe ein Verlust von 18,6 Milliarden Rubel (180,40 Mio. Euro) gestanden, teilt das staatlich kontrollierte Unternehmen mit. Grund sei ein Einbruch der Gasexporte nach Europa. Im Vorjahr hatte Gazprom noch einen Nettogewinn von 1,03 Billionen Rubel erzielt."
Das ist jetzt keine besondere Überraschung und erwartet worden, da Russland neue Erdgasleitungen wie NS1 / 2 und die daran angeschlossenen Erdgasfelder, um sie zu ersetzen, erst erschliessen und bauen muss, bevor das Erdgas in andere Regionen fliessen kann. Der Wegfall von NS1 / 2 ist die Folge eines Terrorattentates. Die Leitungsumstellungen dauern geplant etwa 5 Jahre.

Etwas anders verhält es sich mit Öl und Öltankern. Ebenfalls heute gemeldet (trotz des EU-Erdöl-Preisdeckels und des einseitigen Abstellens der Leitungen wie in Schwedt-Oder z.B.)):
Zitat:
Der russische Ölkonzern Rosneft hat im ersten Halbjahr 2023 einen milliardenschweren Gewinn erwirtschaftet. Unter dem Strich habe ein Plus von 652 Milliarden Rubel (umgerechnet rund 6,9 Milliarden Dollar) gestanden, teilt das Unternehmen mit. Die Erlöse beziffert Rosneft auf 3,87 Billionen Rubel. Vergleichszahlen für das erste Halbjahr 2022 legte Rosneft nicht vor.
Allein die Firma Uniper hat übrigens durch die weggefallenen russischen Gaslieferungen 2022 19,1 Milliarden Euro Verlust gemacht. Rechnet man die ausgelagerten Industriezweige und die hohen Stromkosten infolge des Gaspreisschocks 2022 dazu, wird erst klar, welchen Schaden der Wirtschaftskrieg und die Sprengung von NS1/2 in der EU anrichten und angerichtet haben.

Geändert von qbz (30.08.2023 um 15:30 Uhr).
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