Zitat:
Zitat von Schwarzfahrer
Bzgl. Reichweite der Sensoren kommt es auf Abstand und Relativgeschwindigkeit an; ob das Auto mit 130 auf ein Stauende zufährt, oder einer mit 260 von hinten kommt, ist für den Sensor das Gleiche. Wenn er also für Eigenfahrt bei 130 ausgelegt ist und als autonomes Auto nie schneller fährt, macht es weiter keinen Unterschied für die Technik, ob es ein Tempolimit gibt und andere schneller fahren. Es ist wichtiger, ob die Sensoren dafür bei allen Licht- Wetter- und Verkehrsbedingungen die ausreichende Reichweite bzw. Ansprechzeit haben (letzteres zusammen mit den Aktor-Systemen), und auch unerwartete, regelwidrige Bewegungen erkennen können.
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Sobald nur ein Fahrzeug 260 fährt, ist die maximal mögliche Geschwindigkeitsdifferenz ebenfalls 260, und daran muss man sich orientieren (Auch das Fahrzeug mit 260 kann z.B. auf ein Stauende auffahren). Die Vervierfachung des Bremsweges bei einer Verdoppelung der Geschwindigkeit hat chris.fall schon gepostet. Bedeutet also, das gesamte System (Sensorik, Kommunikation etc.) muss auf eine mindestens vierfache Reichweite ausgelegt werden. Und das natürlich auch mit den von dir genannten Unwägbarkeiten (Licht, Wetter etc.) mit einer möglichst hohen Zuverlässigkeit.
M.