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Zitat von bergflohtri
Wer seine Freude aus körperlicher Bewegung und Leistungsfähigkeit bezieht wäre von einer länger andauernden gesundheitlichen Beeinträchtigung stärker betroffen.
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Stimmt, das ist nun mal ein allgemeines Lebensrisiko. Ich habe in meinen 10 -12 aktiven Triathlon-Jahren auch mindestens dreimal einen mehrwöchigen Ausfall/Einbruch gehabt durch verschiedene Infekte, die zum Teil recht hartnäckig nachgewirkt haben.
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Zitat von bergflohtri
In meinem beruflichen und privaten Umfeld herrscht generell die Mentalität "zurück zur Normalität" im Rahmen von Treffen größerer Personengruppen und kein Tragen von Masken.
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Das ist nun mal der normale Lauf der Dinge: Soziales Ende einer jeden Pandemie.
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Zitat von bergflohtri
Mir geht es dabei vor allem darum dazu beizutragen, dass dieser Mist endlich ausgemerzt wird.
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Das ist aber eine Illusion: solche Viren werden nicht ausgemerzt, aber die Menschen bauen ein Immunstatus auf, wodurch es zur (statistisch) akzeptablen endemischen Erkrankung wird. Je normaler wir weiterleben, desto schneller läuft dieser Prozess ab.
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Zitat von bergflohtri
Und ich möchte auch keine Einbußen in der Sportausübung in Kauf nehmen.
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Möchte natürlich keiner. Es hat trotzdem praktisch jeder hier inzwischen die Seuche erfahren dürfen, egal ob er/sie Maske getragen hat oder nicht. Was sagt uns das jetzt?
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Zitat von bergflohtri
Für mich ist das Maskentragen oder nicht Maskentragen keine ideologische Frage
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Löbliche Haltung, wären alle so, hätte jeder für sich entscheiden können, was er macht, und es gäbe weniger Anfeindungen.
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Zitat von bergflohtri
Wenn ich zum Beispiel in der Arbeit eine Besprechung mit einem Kollegen habe und wir dabei drei Meter auseinandersitzen, dann macht mir das weniger Sorgen, als wenn ich im Supermarkt - auch wenn gerade nur weniger Leute drinnen sind - an der Kasse stehe oder durch die Gänge gehe.
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Exposition ist nicht nur Anzahl Leute, sondern auch Dauer. 2 Stunden in einem Zimmer können eine viel höhere Virusexposition sein, als im Supermarkt (mit viel mehr Luftvolumen) an einzelnen Leuten kurz vorbeizugehen, meist auch schweigend. Ich halte Dein Beispiel für ein Irrtum - gefördert durch das natürliche Bedürfnis, bei Gesprächen das Gesicht des Gegenübers sehen zu können.
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Zitat von bergflohtri
Als unangenehm empfinde ich eher dass man aufgrund der konsequenten Verwendung einer Maske von anderen die lieber darauf verzichten wiederum in eine ideologische Ecke gedrängt oder bewertet wird - im Sinne von besonders ängstlich, obrigkeitshörig oder was weiß ich. Und gerade damit wird der für mich wichtige Grundsatz der Eigenverantwortung ausgehebelt. Jeder Mensch hat für sich das Recht und sollte auch das gesunde Selbstverständnis für die Aufrechterhaltung seines eigenen Wohlbefinden haben, dass er sich dann wenn er es für richtig hält gegen eine Coronaansteckung schützt. Das möchte ich nicht von Verordnungen, arbeitsinternen Vorgaben oder Schildern an der Eingangstür von Geschäften abhängig machen.
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Richtig. Genau so haben bereits in 2020 die Vertreter der Eigenverantwortung argumentiert, und wurden aggressiv durch die Vertreter der bevormundenden Pflichten in die Schranken gewiesen. Jetzt ernten wir leider die Früchte der damaligen Verweigerung der Eigenverantwortung.