Zitat:
Zitat von Frau Müller
Da würde ich hart gegen halten. Seine Ergebnisse in St. George (> 2 Min. zur Spitze) oder Edmonton (> 1 Min.) illustrieren das deutlich..
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In St. George war er zweifellos nicht in Bestform als Folge eines Infektes im Höhentrainingslager.
Die Schwimmleistung in Edmonton (zweite Schwimmgruppe, siebtbeste Schwimmzeit) fand ich angesichts des Starterfeldes und des fast selbstmörderischem Tempo, das Brownlee und Shoeman dort vorlegten, sehr gut. Es gab ja in Edmonton zwischen der 6-Mann-Spitzengruppe und der Verfolgergruppe, die Blummenfelt angeführt hat, keine weitere Gruppe.
Athleten wie Royle, Shoeman, Kanute, Smith, Brownlee (da gesundheitlich angeschlagen) müssen in so einem Feld angesichts ihrer Defizite in den beiden anderen Disziplinen ihre Schwimmkarte maximal ausreizen. Wenn man -wie Blummenfelt- weiß, dass man auch im Radfahren und v.a. Laufen zu den Besten im Feld gehört, muss man beim Schwimmen, gerade wenn es einer 20m-Drafting Regel wie in Edmonton gibt, keineswegs auf Gedeih und Verderb jedes Schwimmtempo mitgehen, weil es energetisch vernünftiger ist, seine Energiereserven tendenziell gleichmäßig in den drei Disziplinen auszuschöpfen.