Zitat:
Zitat von Mitsuha
Das ist dann aber ein Armutszeugnis für die Behörden. Man will im Endeffekt keine Genehmigung erteilen, denn wenn man die - aufgrund welcher Umstände auch immer - widerrufen muss, ist man der Buhmann. So kann man behaupten "Es gab nie eine Genehmigung, was regt ihr euch so auf?" und der Buhmann ist der Veranstalter.
Gerade bei einer Erstauflage sollte man die erst ankündigen, wenn man von den Behörden Zusagen hat. Dresden wäre sicher auch voll geworden, wenn der Wettkampf erst März oder April angekündigt worden wäre. Dafür hätte man dann sagen können "Hier, die Strecken sind genehmigt, wenn da jetzt was zurückgenommen wird, können wir nix dafür."
Baustellen sollten da eher kein Grund sein, denn abgesehen von kurzfristigen Strassenschäden werden Baustellen ja auch etwas im Voraus geplant (zumindest gehe ich mal davon aus, dass da nicht nach dem Motto "Ach, heute machen wir mal was an Strasse XYZ." vorgegangen wird).
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Es ist überhaupt nicht unüblich eine solche Genehmigung erst 4-6 Wochen vor der Veranstaltung zu erteilen, auch um eine gewisse Übersicht zu behalten, evtl kurzfristigere „Probleme“ mit einfließen zu lassen etc. das ändert aber nichts daran, dass die geplante Sperrung bereits weit im Vorfeld bis ins Detail abgesprochen und durchgeplant ist.
Das die Genehmigung bei uns jetzt erst so kurz vor der Veranstaltung final und schriftlich erteilt wurde ist auf die maximal dünne Personaldecke zurück zu führen. Die Mail mit der Genehmigung kam abends um 20:00 Uhr.
Das ist natürlich etwas herunter skaliert was Größe und Aufwand bei der Sperrung angeht, aber vom Ablauf durchaus vergleichbar.