Zitat:
Zitat von Hafu
Gerade mit der jetzt zunehmend einsetzenden Lieferung komplexer Waffensysteme steigt da auch zwangsläufig der Beratungsbedarf und es würde mich wundern, wenn die USA nach Kurzeinweisung ukrainischer Soldaten an teuren Artillerie- und Flugabwehrgeschützen sowie im Umgang mit Ghost- und SwitchBlade-Drohnen deren konkreten Einsatz nicht weiter überwachen und begleiten (und selbstverständlich nichts darüber offiziell sagen, um nicht Kiegspartei zu werden),
Und da Zelensky in Unkenntnis der Dauer des aktuellen Konfliktes zwingend auf weitere externe Unterstützung angewiesen ist, wird er sich derartige Einmischung auch kaum verbieten.
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Das wird sicher so zu sein, je komlexer die Systeme desto mehr Schulung ist nötig. Der Charme der PzAbwehrLW die der Westen liefert ist ja gerade das die quasi trottelsicher sind, wie die Panzerfaust für den Volkssturm.
Das Problem der Kommandanten ab Batallion aufwärts ist nicht zu WENIG Information, wie seit Beginn der Kriegsführung, sondern zu VIEL Information.
Wenn diese InfoFlut jetzt auf Offiziere trifft, die kommandieren, aber ohne Befehl alleine nicht aufs Klo gehen, dann ist die Katastrophe vorprogrammiert, die haben einfach nie gelernt Inforamtionen auch unter höchsten Stress schnell zu filtern und das wesentliche rauszudestilieren, da helfen auch die Berater nichts.
Bei uns gabs da eigene Kurse, hießen Entscheidungstraining, da waren wir 3 Tage in einem Bunker der Kurs, mit ständiger Gefechtslärmbeschallung (der Stress von Lärm ist furchtbar mit der Zeit), da gings nur darum Lage um Lage beurteilen, Entscheidungsfindung, Begründung (samt Beurteilung), Befehlsgebung, nächste Lage. Nach 3 Tagen bist du fertig mit der Welt. Gute Batallionskomandeure geht nicht unter 15 Jahren Ausbildung und Auslese und Truppenerfahrung. Die hatten übrigens an der Ostfront eine statistische Lebenserwartung von 40 Tagen.
Ja und wenn der Putin den GRÖFAZ macht, gut für die Ukraine würde ich sagen.