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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Putin und die Ukraine
Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 29.04.2022, 07:38   #4756
Klugschnacker
Arne Dyck
triathlon-szene
Coach
 
Benutzerbild von Klugschnacker
 
Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Freiburg
Beiträge: 24.939
Zitat:
Zitat von LidlRacer Beitrag anzeigen
Das erscheint mir völlig absurd. Hunderttausende Menschen mal eben wegzubomben, um ein bisschen Land zu gewinnen, auf das man keinerlei Recht hat, kann und darf nicht funktionieren.
Es war doch von Anfang an klar, dass es um einen Krieg gegen die zweitgrößte Atommacht der Welt geht, angeführt von einem Diktator, der laut Angela Merkel schon vor Jahren den Kontakt zur Realität verloren hat. Hinzu kommt die kaum berechenbare Eskalationsdynamik, wie sie für Kriege leider normal ist.

Viele haben diese Umstände von Anfang an gesehen und davor gewarnt.

Russland hat nach ukrainischer Zählweise bereits 22.000 Soldaten verloren (Quelle). Jetzt beginnt eine Abnutzungsschlacht mit schweren Waffen aus den USA und aus Europa. Vielleicht werden es dann bald 50.000 getötete russische Soldaten sein. Was erscheint Dir daran absurd, dass Putin möglicherweise eine Waffe in der Ukraine einsetzen wird, welche Tote in vergleichbarer Größenordnung bewirkt? Absurd ist doch eher, diese Möglichkeit kategorisch auszuschließen, weil das nicht sein könne und dürfe.

Ich möchte nicht missverstanden werden: Der Vergleich von Zahlen getöteter Menschen soll nichts rechtfertigen oder relativieren. Ich versuche, aus Putins Sicht zu argumentieren. Dass wir alle, auch ich, wollen, dass Putin mit seinem verbrecherischen Angriffskrieg scheitert, versteht sich hoffentlich von selbst.
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