Zitat:
Zitat von Angliru
Es ist unmenschlich, Menschen, speziell Zivilisten, dazu zu zwingen, zu kämpfen, speziell gegen eine Armee. Das ist der demokratiache Ansatz... Es ist aus meiner Sicht ein Verbrechen, was die ukrainische Regierung da macht. Mir wurde aus der Ukraine gesagt, dass man als Mann nicht "freundlich" behandelt wird, wenn man raus will. Wer bezahlt eigentlich ex Post für die Invaliden, Witwen, etc.? Dieses Vorgehen wird von der Nato nicht kritisch gesehen? In einem ohnehin armen Land werden Zivilisten vorgeschickt. Ich denke, viele zivile Verteidiger wissen nicht, was es bedeutet, worauf die sich einlassen. Wie ein Freund mir aus der Ukraine sagte: hoffentlich bringt man denen bei, sich zuerst zu töten, bevor sie der russischen Armee lebendig in die Hände fallen. Ich befürchte, viele wissen nicht, was denen blüht. Ich befürchte, dass in einem länger andauernden Häuserkampf dir russischen Soldaten noch mehr abstumpfen.
Und was ist mit den Mischungen? Die wollen partiell nicht kämpfen. Das ist kein Kampf für die Demokratie, sondern eine kranke Scheiße von 2 Weltmächten...Schade um die Menschen, um jeden einzelnen auf beiden Seiten. Anno 2022, der Mensch lernt nie dazu.
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In der "Welt am Sonntag" wurde heute auf S. 13-16 über einen jungen Mann aus der Ukraine geschrieben, der seine Familie in den Nierderlanden in Sicherheit gebracht hat, um dann mit seinem Auto zurück zu fahren und im Krieg zu kämpfen. Manchmal beschleicht mich in der einen oder anderen medialen Berichterstattung das Gefühl, dass dies etwas Heldenhaftes hat. Hat es das?
In der online Ausgabe meiner Tageszeitung fand ich in einem Bericht sogar den offiziellen Link für Menschen aus aller Welt, die sich freiwillig melden wollen, um in der Ukraine zu kämpfen. Aus Deutchland wären in den ersten Tagen die meisten Klickzahlen erfasst worden, hieß es: 570 000. Man könne sich auch einfach an die ukrainische Botschaft wenden, z.B. in München oder Frankfurt. Adressen findet man, wenn man dem Link folgt.
So einfach ist das also, dachte ich mir.