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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Neue außerirdische Laufzeiten im Triathlon
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Alt 08.10.2021, 22:33   #30
Hafu
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Schlafschaf Beitrag anzeigen
Besseres Doping ist halt eine genauso mögliche Ursache wie Carbon in den Schuhen. Nicht nur in der Trainingslehre hat man nun mehr Erfahrung, sondern auch im Dopen. Die Ärzte lernen ja auch dazu. Ich finde es schwierig die Themen zu trennen. Das heißt ja nicht das alle gedopt sind oder der Sport verseucht ist. Aber das Doping da gar keine Rolle spielt ist eben auch unwahrscheinlich…
Es geht ja hier darum eine Entwicklung zu analysieren, also eine Veränderung im Verlauf der letzten ca. drei Jahre.

Warum sollte der Profisport heute ein größeres Problem mit Doping haben als vor drei Jahren? Die Trainingskontrolldichte hatte mal ein kurzzeitiges pandemiebedingtes Loch, aber in dieser Zeit (und auch in den Monaten danach) haben im Triathlon (und darum geht es ja hier) keine Wettkämpfe stattgefunden, so dass eine besondere Motivation zu dopen auch für sehr unsportliche Profis für mich nicht besonders plausibel ist. 2021 finden Dopingkontrollen wieder in üblichem Umfang statt und Profiathleten müssen auch genauso wie vor zwei oder drei Jahren ihre Where-Abouts pflegen.

Was man unter "besserem Dopen" zu verstehen hat, weiß ich nicht. Arne hat ja in einem Beitrag oben erläutert, dass die Verbesserung der Marathonbestzeiten in der Leichtathletik bei weitem nicht in dem Ausmaß stattgefunden hat, wie die Verbesserung gelaufener Marathonzeiten im Triathlon. Dass die Triathleten jetzt plötzlich viel besser als die Leichtathleten dopen halte ich angesichts der Dopinghistorie in der Leichtathletik auch nicht für besonders plausibel.

Wenn es irgendwelche neuen Dopingmittel gäbe, dann müssten wir auch gravierende Veränderungen in verwandten Sportarten sehen und nach kürzester Zeit gäbe es auch Leaks zu diesen neuen Methoden durch erwischte Sportler.

Mein Take ist: Ich sehe keinen überzeugenden Grund, warum im Triathlon aktuell mehr gedopt werden sollte, als vor wenigen Jahren und daher taugt Doping als Erklärungsmodell für die aktuelle Entwicklung nicht, solange derjenige, der es als Begründung anführt nicht nachvollziehbare Sachargumente liefert.
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