"When it rains, it pours." Ich kann bestätigen, dass diese Redewendung in vielfacher Hinsicht zutreffend ist.
Der Misere erster Teil
Gestern war ziemlich schlechtes Wetter und ich dachte mir, dass das Fächerbad (Hallenbad) vermutlich gut besucht ist, aber das Turmbergbad (Freibad) eher nicht. Also fuhr ich zum Turmbergbad, stellte fest, dass meine Prognose richtig war, und konnte mich bei angenehmen 26 °C Wassertemperatur einschwimmen.
Leider hatte ich die Geschichte nicht ausreichend durchdacht. Die Außenbahn gehörte mir alleine und dachte nach 400 m, "schönes Timing, tiefe Kopfhaltung beim Atmen, richtig Druck auf den Armen – heute wird es super!" Da ertönt schon der Pfiff: Alle raus, es blitzt!
Es gab bei Donner und zunehmendem Regen wenig Hoffnung, dass das Becken noch einmal freigegeben wird und so habe ich mich dann wieder auf den Heimweg gemacht. Mein teuerstes Schwimmen bisher: Ca. 1,12 € pro 100 m, umgerechnet.
Bildinhalt: Schwimmverbot Nummer eins
Der Misere zweiter Teil
In den letzten zwei Wochen hatte ich extreme Probleme mit meinem linken Auge. Unscharfes Sehen in beunruhigendem Ausmaß, zunehmende Rötung. Nachdem es mit vermehrtem Benetzen und Nachtgel nicht besser wurde, ging ich heute früh zum Augenarzt. Ich habe eine (wahrscheinlich) bakterielle Infektion, vermutlich begünstigt durch meine chronisch trockenen Augen. Maßnahme: Dexagent-Ophtal und Schwimmverbot bis mindestens Freitag.
Das hat mich bewogen,
meinen alten Plan, mir eine optische Schwedenbrille fertigen zu lassen, noch einmal höher zu priorisieren. Normalerweise schwimme ich mit Kontaktlinsen und die sind für meine außergewöhnlich trockenen Augen nicht ideal. Ich werde wohl in nächster Zeit mal die Optiker vor Ort abklappern und schauen, ob sich einer für ein derartiges Projekt erwärmen kann.
Ich schrecke immer noch davor zurück, mich selbst daran zu versuchen, auch wenn ich sonst – wie viele hier bereits wissen – keine Angst vor handwerklichen Projekten habe, bei denen der Fachmann gerne mal die Hände über dem Kopf zusammenschlägt. Aber, was nicht ist, kann noch werden, wenn nur der Leidensdruck groß genug ist.
