Zitat:
Zitat von anlot
Vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt?! Mit „Verbesserung“ meinte ich die Möglichkeit der Gesundheitsämter Kontakte nachverfolgen zu können. Wenn dies heute nur bis „50“ möglich ist und in 3 Monaten bis 70, dann wäre dies die gemeinte Verbesserung. Dies wäre u a. für mich auch ein Punkt einer nachhaltigen Strategie. ...
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Ich bin mir eigentlich sicher, dass
in der aktuellen Lockdown-Situation, wo es kaum noch anonyme Kontakte in der Gastronomie, in Geeschäften usw. gibt, fast jeder, der positiv getestet wird, genau weiß, wo er sich mutmaßlich das Virus eingefangen hat (oder zumindest sehr begründete diesbezügliche Vermutungen anstellen kann).
Und da es meistens mit einem individuellem Fehlverhalten im privaten oder beruflichen Bereich zusammenhängt, werden die Betroffenen die mutmaßlichen Kontakte dann in den meisten Fällen auch nicht mitteilen.
Ausnahme sind natürlich infizierte Heimbewohner, die vom pflegenden Personal infiziert worden sind.
Daher ist es auch egal, ob die Inzidenz bei 30, 50 oder 70 liegt. Ohne konsequente Mitarbeit der Betroffenen kann (bei nicht-Vorhandensein einer entsprechenden Nachverfolgungsapp) die individuelle Kontaktnachverfolgung durch das Gesundheitsamt gar nicht funktionieren, egal wie gut ausgestattet das Gesundheitsamt technisch und personell auch ist.